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6354 Artikel
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UA 099/22 | Israel / besetzte Gebiete
Aktiv seit 23. November 2022 | Noch 42 Tage Laufzeit

1'150 Personen von Vertreibung bedroht

Jamila und Muhammad Abu Sabha und ihre sechs Kinder gehören zu den etwa 180 palästinensischen Mehr

Jamila und Muhammad Abu Sabha und ihre sechs Kinder gehören zu den etwa 180 palästinensischen Familien, die in Masafer Yatta im Süden des Westjordanlands in den besetzten palästinensischen Gebieten leben und von Vertreibung bedroht sind. Derzeit leben rund 1’150 Palästinenser*innen, die Hälfte davon Kinder, in neun Dörfern, die vollständig abgerissen werden sollen. Nach einem 23 Jahre währenden Gerichtsverfahren kam der Oberste Gerichtshof Israels am 4. Mai 2022 zu der Entscheidung, dass die Räumung der Bewohner*innen von Masafer Yatta fortgesetzt werden darf. Die israelischen Militäraktivitäten in dem Gebiet haben seit der Entscheidung des Gerichts im Mai 2022 zugenommen, so dass befürchtet wird, dass ein Abriss unmittelbar bevorsteht. Die Durchführung dieser gross angelegten Vertreibung durch Israel käme einer Zwangsumsiedlung gleich, die ein Kriegsverbrechen und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellt. Mehr

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FI 026/22-2 | Tunesien
Abgeschlossen am 23. November 2022

Abderrazak Kilani’s conviction overturned

On 11 November 2022, the military court of appeals defied prosecutors, overturning Abderrazak Kilani’s Mehr

On 11 November 2022, the military court of appeals defied prosecutors, overturning Abderrazak Kilani’s conviction on the grounds that the military court that convicted him did not have jurisdiction to try his case. Mehr

FI 132/19-11 | Ägypten
Aktiv seit 22. November 2022 | Noch 40 Tage Laufzeit

Prominenter Aktivist in kritischem Gesundheitszustand

Nach über sieben Monaten im Hungerstreik befindet sich Alaa Abdel Fattah in einem kritischen Gesundheitszustand, Mehr

Nach über sieben Monaten im Hungerstreik befindet sich Alaa Abdel Fattah in einem kritischen Gesundheitszustand, der sich durch einen kürzlichen Durststreik noch weiter verschlechterte. Der bekannte Aktivist mit ägyptischer und britischer Staatsangehörigkeit ist ein gewaltloser politischer Gefangener. Er war den Grossteil der vergangenen neun Jahre willkürlich inhaftiert. Nach einem Besuch im Gefängnis am 17. November macht sich seine Familie grosse Sorgen um seine körperliche und psychische Gesundheit. Mehr

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UA 098/22 | Guinea
Aktiv seit 18. November 2022 | Noch 37 Tage Laufzeit

Aktivisten zu Unrecht in Haft

Die Aktivisten Oumar Sylla, Ibrahima Diallo und Saïkou Yaya Barry wurden am 30. Juli 2022 Mehr

Die Aktivisten Oumar Sylla, Ibrahima Diallo und Saïkou Yaya Barry wurden am 30. Juli 2022 von den Behörden in Guinea allein wegen der friedlichen Wahrnehmung ihrer Rechte auf freie Meinungsäusserung und friedliche Versammlung festgenommen. Oumar Sylla und Ibrahima Diallo befinden sich noch immer im Gefängnis in Conakry, wo sie auf ihren Prozess wegen des Aufrufs zu einem Protest am 28. Juli warten. Saïkou Yaya Barry wurde am 12. Oktober vorläufig und unter Auflagen freigelassen und nach Tunis gebracht, nachdem sich sein Gesundheitszustand in der Haft verschlechtert hatte. Die Behörden in Guinea müssen sämtliche Anklagen gegen die drei fallenlassen und Oumar Sylla und Ibrahima Diallo unverzüglich und bedingungslos freilassen. Mehr

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UA 097/22 | Belarus KORRIGIERTE VERSION
Aktiv seit 17. November 2022 | Noch 34 Tage Laufzeit

Menschenrechtsverteidigerin freilassen !

Die belarussische Menschenrechtsverteidigerin Nasta (Anastasia) Loika befindet sich willkürlich in Haft. Seit September ist bereits Mehr

Die belarussische Menschenrechtsverteidigerin Nasta (Anastasia) Loika befindet sich willkürlich in Haft. Seit September ist bereits zum vierten Mal eine 15-tägige Verwaltungsstrafe gegen sie verhängt worden. Die belarussischen Behörden gehen gegen Nasta Loika als Vergeltungsmassnahme für ihre Menschenrechtsarbeit mit konstruierten Beschuldigungen vor. Die jüngsten Berichte, dass Nasta Loika Folter und anderen Formen der Misshandlung ausgesetzt war, geben Anlass zur Sorge um ihre Sicherheit und Gesundheit. Sie muss umgehend freigelassen werden. Mehr

14 Briefe verschickt  

FI 008/21-2 | Iran
Aktiv seit 16. November 2022 | Noch 9 Tage Laufzeit

Nahid Taghavi erneut inhaftiert

Nahid Taghavi wurde am 13. November wieder inhaftiert. Die Tochter Mariam Claren schreibt auf ihrem Mehr

Nahid Taghavi wurde am 13. November wieder inhaftiert. Die Tochter Mariam Claren schreibt auf ihrem Twitter-Kanal: «Obwohl sie die medizinische Behandlung nicht abgeschlossen hatte, musste meine Mutter Nahid Taghavi am Sonntag, den 13. November - aber mit erhobenem Haupt - ins Evin-Gefängnis zurückkehren.» Mehr

8 Briefe verschickt  

FI 172/19-7 | Saudi-Arabien
Aktiv seit 11. November 2022 | Noch 16 Tage Laufzeit

Palästinenser nach Ablauf der Strafe weiter in Haft

Der Palästinenser Dr. Hani al-Khurdi ist immer noch in Saudi-Arabien inhaftiert, obwohl seine Gefängnisstrafe bereits Mehr

Der Palästinenser Dr. Hani al-Khurdi ist immer noch in Saudi-Arabien inhaftiert, obwohl seine Gefängnisstrafe bereits am 28. Februar 2022 abgelaufen war. Während seiner Festnahme und Inhaftierung war er einer Reihe von schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt: Er war Opfer des Verschwindenlassens, wurde willkürlich ohne Kontakt zur Aussenwelt in Haft und in Isolationshaft gehalten und erhielt keinen Zugang zu einer angemessenen medizinischen Versorgung. Sein Vater, Dr. Mohammed al-Khudari, kam im Oktober 2022 frei – sieben Monate nach dem offiziellen Ende seiner Haftzeit. Zuvor war er drei Jahre lang willkürlich inhaftiert gewesen. Amnesty International fordert die Behörden Saudi-Arabiens auf, Dr. Hani al-Khudari sofort freizulassen. Bis zu seiner Freilassung muss ihm umgehend eine angemessene medizinische Versorgung gewährt werden. Mehr

11 Briefe verschickt  

FI 132/19-10 | Ägypten Latest News !
Abgeschlossen am 22. November 2022

Sorge um hungerstreikenden Aktivisten ohne Kontakt zur Aussenwelt

Alaa Abdel Fattah ist ohne Kontakt zur Aussenwelt inhaftiert. Der bekannte Aktivist mit ägyptischer und Mehr

Alaa Abdel Fattah ist ohne Kontakt zur Aussenwelt inhaftiert. Der bekannte Aktivist mit ägyptischer und britischer Staatsangehörigkeit ist ein gewaltloser politischer Gefangener. Die Behörden verbieten seiner Familie und seinem Rechtsbeistand, ihn zu besuchen oder zu kontaktieren. In seinem letzten Brief an seine Familie vom 31. Oktober 2022 schrieb Alaa Abdel Fattah, dass er seinen Hungerstreik verschärfen werde, indem er ab dem 1. November keinerlei Nahrung und ab dem 6. November keinerlei Flüssigkeit mehr zu sich nehmen werde. Tagelang hatte daraufhin seine Mutter vor dem Gefängnis Wadi al-Natrun auf eine Nachricht von ihm gewartet. Am 10. November sagte ihr das Sicherheitspersonal des Gefängnisses, dass ihr Sohn medizinisch behandelt werde. Das Sicherheitspersonal nannte der Mutter keine Informationen über den Aufenthaltsort oder Gesundheitszustand ihres Sohnes, stattdessen wurde sie dazu angehalten, nicht mehr vor den Gefängnistoren zu warten. Am 10. November verweigerten die Behörden dem Anwalt von Alaa Abdel Fattah einen Besuch bei seinem Mandanten, obwohl dieser von der Staatsanwaltschaft genehmigt worden war. Mehr

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UA 096/22 | Sri Lanka Corrections/infos
Aktiv seit 8. November 2022 | Noch 27 Tage Laufzeit

Zwei Studenten unter Antiterror-Gesetz inhaftiert

Die Studenten Galwewa Siridhamma Thero und Wasantha Mudalige wurden am 18. August auf einer Protestveranstaltung Mehr

Die Studenten Galwewa Siridhamma Thero und Wasantha Mudalige wurden am 18. August auf einer Protestveranstaltung festgenommen. Am 21. August wurde gemäss dem drakonischen Antiterrorgesetz eine 90-tägige Haftanordnung ausgestellt. Die Familien der beiden Studenten sorgen sich um deren Sicherheit und Gesundheitszustand, da sie mittlerweile seit mehr als 75 Tagen ohne Anklageerhebung oder Gerichtsverfahren wegen «Terrorverdachts» inhaftiert sind. Die Haftanordnung darf nicht erneut verlängert werden und jegliche terrorismusbezogenen Vorwürfe sind fallenzulassen. Mehr

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UA 095/22 | Fidschi Deadline extended & email correction
Abgeschlossen am 22. November 2022

Anwalt vor Gericht

Der Anwalt Richard Naidu muss wegen der friedlichen Ausübung seines Rechts auf freie Meinungsäusserung mit Mehr

Der Anwalt Richard Naidu muss wegen der friedlichen Ausübung seines Rechts auf freie Meinungsäusserung mit einem hohen Bussgeld oder einer Gefängnisstrafe rechnen. Nachdem er in den Sozialen Medien auf einen Rechtschreibfehler hingewiesen hatte, der ihm in einem Gerichtsurteil aufgefallen war, muss sich Richard Naidu am 10. November nun in einer Anhörung wegen Missachtung des Gerichts verantworten. Seine strafrechtliche Verfolgung verletzt das Recht auf freie Meinungsäusserung. Jetzt hat die Generalstaatsanwaltschaft sogar mitgeteilt, dass Richard Naidus Anwalt eine ähnliche Anklage drohen könnte wegen Äusserungen, die er während der Vertretung seines Mandanten vor Gericht getätigt hat. Amnesty International fordert die zuständigen Behörden auf, die Anklage gegen Richard Naidu wegen Missachtung des Gerichts umgehend fallen zu lassen. Mehr

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