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UA 020/21 | Russland (Tschetschenien)
Aktiv seit 19. Februar 2021 | Noch 43 Tage Laufzeit

Tschetschenische LGBT-Aktivisten entführt

Am 4. Februar wurden Salekh Magamadov und Ismail Isaev in Zentralrussland von der Polizei entführt Mehr

Am 4. Februar wurden Salekh Magamadov und Ismail Isaev in Zentralrussland von der Polizei entführt und nach Tschetschenien gebracht. Von dort waren die Geschwister 2020 geflohen, nachdem sie willkürlich inhaftiert und nach eigenen Angaben gefoltert worden waren, weil sie ihr Recht auf freie Meinungsäusserung wahrgenommen hatten. Ausserdem hatten sie weitere Repressalien befürchtet, unter anderem im Zusammenhang mit ihrer tatsächlichen oder vermeintlichen sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität. Ihr Aufenthaltsort ist derzeit unbekannt. Sie sind Opfer des Verschwindenlassens und ihre körperliche und geistige Unversehrtheit sowie ihr Leben sind in Gefahr. Mehr

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UA 022/21 | Iran
Aktiv seit 19. Februar 2021 | Noch 43 Tage Laufzeit

Zwei belutschischen Gefangenen droht die Hinrichtung

Hamed Rigi und Mehran Naru'i droht unmittelbar die Hinrichtung. Die beiden Angehörigen der belutschischen Minderheit Mehr

Hamed Rigi und Mehran Naru'i droht unmittelbar die Hinrichtung. Die beiden Angehörigen der belutschischen Minderheit waren schweren Menschenrechtsverletzungen, wie dem Verschwindenlassen, ausgesetzt. Als Grund-lage für ihre Todesurteile dienten «Geständnisse», die unter Folter und anderen Misshandlungen von ihnen er-presst worden waren. Die iranischen Behörden haben seit Mitte Dezember 2020 bereits 18 Belutschen hingerichtet. Damit ist die Gefahr gross, dass auch Hamed Rigi und Mehran Naru'i in Kürze hingerichtet werden. Mehr

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FI 013/21-1 | Saudi-Arabien
Aktiv seit 18. Februar 2021 | Noch 43 Tage Laufzeit

Loujain al-Hathloul unter Auflagen frei

Am 10. Februar wurde die Frauenrechtlerin Loujain al-Hathloul unter Auflagen aus ihrer Haft entlassen. Im Mehr

Am 10. Februar wurde die Frauenrechtlerin Loujain al-Hathloul unter Auflagen aus ihrer Haft entlassen. Im Dezember 2020 war sie wegen ihrer Frauenrechtsarbeit nach einem unfairen Prozess zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und acht Monaten verurteilt worden. Gegen das Urteil legte sie Rechtsmittel ein. Loujain al-Hathloul befindet sich nur auf Bewährung auf freiem Fuss, zudem wurde ihr ein fünfjähriges Reiseverbot auferlegt. Amnesty International fordert die Behörden auf, ihr Urteil umgehend aufzuheben und ihre Vorwürfe über Folter in der Haft konsequent zu untersuchen. Mehr

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UA 021/21 | Guatemala
Aktiv seit 16. Februar 2021 | Noch 40 Tage Laufzeit

Wieder ein Angriff auf einen Indigenensprecher

Am 7. Februar 2021 wurde der Xinca-Sprecher Luis Fernando García Monroy in Aldea El Volcancito Mehr

Am 7. Februar 2021 wurde der Xinca-Sprecher Luis Fernando García Monroy in Aldea El Volcancito in Ost-guatemala mit dem Tod bedroht. Erst drei Wochen zuvor war Julio David González Arango in Südostguatemala angeschossen worden. Die beiden Vertreter der Xinca verteidigen seit vielen Jahren die Rechte der in-digenen Bevölkerung mit Blick auf die Auswirkungen, die die Escobal-Mine des Konzerns Pan American Silver auf sie hat. Aufgrund ihres Engagements wurden sie bereits mehrmals angegriffen. Die Angriffe gegen die Xinca-Bevölkerung müssen umgehend unabhängig und unparteiisch untersucht werden. Mehr

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FI 172/19-2 | Saudi-Arabien
Aktiv seit 15. Februar 2021 | Noch 40 Tage Laufzeit

83-jähriger Häftling muss dringend medizinisch versorgt werden

Der Gesundheitszustand des 83-jährigen Palästinensers Dr. Mohammed al-Khudari verschlechtert sich zunehmend. Er ist unter miserablen Mehr

Der Gesundheitszustand des 83-jährigen Palästinensers Dr. Mohammed al-Khudari verschlechtert sich zunehmend. Er ist unter miserablen Bedingungen in Saudi-Arabien inhaftiert und hat keinen Zugang zu angemessener medizinischer Behandlung. Dr. Mohammed al-Khudari hatte sich gerade einer Operation unterzogen und wurde wegen Prostatakrebs behandelt, als die saudischen Behörden ihn und seinen Sohn Dr. Hani al-Khudari am 4. April 2019 willkürlich festnahmen. Ein Jahr später wurde im Rahmen eines Massenverfahrens vor dem saudi-arabischen Sonderstrafgericht der Prozess gegen die beiden eröffnet. Dieser ist von schwerwiegenden Verstössen gegen ein rechtmässiges Verfahren geprägt – unter anderem wurde den Angeklagten während des gesamten Verfahrens der Zugang zu Rechtsbeiständen verweigert. Mehr

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UA 019/21 | Russland
Aktiv seit 12. Februar 2021 | Noch 38 Tage Laufzeit

Friedliche Aktivistin angegriffen und schikaniert

Margarita Yudina wurde am 23. Januar auf einer friedlichen Protestveranstaltung in Sankt Petersburg von einem Mehr

Margarita Yudina wurde am 23. Januar auf einer friedlichen Protestveranstaltung in Sankt Petersburg von einem Polizisten schwer verletzt. Es liegt Videomaterial über den Vorfall vor. Die Behörden haben keine Untersuchung eingeleitet, sondern sich lediglich bei der Aktivistin entschuldigt. Um Margarita Yudina von einer Anzeige abzuhalten, schickten die Behörden Angehörige des Jugendamtes, um ihrer Tochter Fragen zu stellen, und suggerierten, dass ihre Söhne zum Militärdienst eingezogen werden könnten. Die Schikane von Margarita Yudina und ihrer Familie muss aufhören und ihr Angreifer zur Rechenschaft gezogen werden. Mehr

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UA 018/21 | Kolumbien
Aktiv seit 12. Februar 2021 | Noch 6 Tage Laufzeit

Umweltschützerinnen und Umweltschützer bedroht

Am 8. Februar verteilten Unbekannte in der Nähe der Wohnung von Luis Alberto González López Mehr

Am 8. Februar verteilten Unbekannte in der Nähe der Wohnung von Luis Alberto González López in Barrancabermeja Flugblätter mit Drohungen gegen den Umweltschützer. In dem Text wurde ihm eine Frist von 72 Stunden gesetzt, um die Region zu verlassen, ansonsten werde er zu einem militärischen Ziel erklärt. Luis González López ist der Vizepräsident von FEDEPESAN, einer Umweltschutzorganisation in der zentralkolumbianischen Region Magdalena Medio. Das Flugblatt war von der Guerillagruppe ELN unterzeichnet. Mehr

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UA 017/21 | Kolumbien
Aktiv seit 12. Februar 2021 | Noch 6 Tage Laufzeit

NGO-Mitglieder in Gefahr

Am 10. Februar wurde der Menschenrechtsorganisation Comisión Intereclesial de Justicia y Paz (CIJP) ein verifizierter Mehr

Am 10. Februar wurde der Menschenrechtsorganisation Comisión Intereclesial de Justicia y Paz (CIJP) ein verifizierter Bericht über einen Plan zugespielt, Mitglieder der Organisation ADISPA zu ermorden bzw. zu vertreiben. ADISPA setzt sich im Departamento Putumayo im südwestlichen Kolumbien für die Rechte kleinbäuerlicher Gemeinschaften ein. Laut CIJP sieht der Plan den Einsatz der bewaffneten Gruppe «Grenzkommando» vor. Diese unterdrückt die Gemeinschaften in der Region und droht ihnen im Fall von Widerstand mit Vertreibung. Die Behörden müssen ADISPA in Absprache mit den Mitgliedern kollektive Schutzmassnahmen gewähren. Mehr

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UA 015/21 | Ägypten Suggested tweet
Aktiv seit 12. Februar 2021 | Noch 37 Tage Laufzeit

Student ohne Kontakt zur Aussenwelt in Haft

Der Masterstudent Ahmed Samir Santawy wurde am 1. Februar festgenommen und fiel daraufhin fünf Tage Mehr

Der Masterstudent Ahmed Samir Santawy wurde am 1. Februar festgenommen und fiel daraufhin fünf Tage lang dem Verschwindenlassen zum Opfer. In dieser Zeit wurde er von Sicherheitskräften geschlagen und zu seinen wissenschaftlichen Tätigkeiten und Aktivitäten in den Sozialen Medien befragt. Am 6. Februar nahm ihn die Staatsanwaltschaft der Staatssicherheit wegen terrorismusbezogener Anklagen in Untersuchungshaft. Der Student darf keinen Kontakt mit seiner Familie aufnehmen, und es besteht angesichts der Verbreitung des Coronavirus in den überbelegten und unhygienischen ägyptischen Gefängnissen Sorge um seine Gesundheit. Er muss umgehend und bedingungslos freigelassen werden. Mehr

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FI 069/20-1 | Iran Suggested tweets
Aktiv seit 12. Februar 2021 | Noch 37 Tage Laufzeit

Gefolterten Angehörigen der Ahwazi-arabischen Minderheit droht die Hinrichtung

Ali Khasraji, Hossein Silawi und Jasem Heidary, Angehörige der Ahwazi-arabischen Minderheit, befinden sich im iranischen Mehr

Ali Khasraji, Hossein Silawi und Jasem Heidary, Angehörige der Ahwazi-arabischen Minderheit, befinden sich im iranischen Sheiban-Gefängnis in der Provinz Chuzestan im Todestrakt. Am 23. Januar traten sie in den Hungerstreik und nähten sich die Lippen zusammen, um gegen die schlechten Haftbedingungen, die Verweigerung von Familienbesuchen und ihre drohende Hinrichtung zu protestieren. Ein vierter Ahwazi-arabischer Gefangener, Naser Khafajian, wurde im April 2020 Opfer des Verschwindenlassens seither drohen ihm Folter oder die geheime Hinrichtung. Mehr

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