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6141 Artikel
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FI 062/19-4 | Polen
Abgeschlossen am 20. Januar 2022

Good News: Freispruch für LGBTI*-Aktivistinnen

Die Berufung gegen den Freispruch dreier Aktivistinnen wurde am 12. Januar 2022 endgültig abgelehnt. Den Mehr

Die Berufung gegen den Freispruch dreier Aktivistinnen wurde am 12. Januar 2022 endgültig abgelehnt. Den Aktivistinnen drohten aufgrund absurder Anschuldigungen bis zu zwei Jahre Haft, dies konnte nun abgewendet werden. Mehr

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FI 056/20-1 | Uganda
Aktiv seit 19. Januar 2022 | Noch 52 Tage Laufzeit

Aktivist und Autor erneut inhaftiert und gefoltert

Am 28. Dezember 2021 nahmen bewaffnete Sicherheitskräfte den Aktivisten und Autor Kakwenza Rukirabashaija fest. Er Mehr

Am 28. Dezember 2021 nahmen bewaffnete Sicherheitskräfte den Aktivisten und Autor Kakwenza Rukirabashaija fest. Er wurde dreizehn Tage lang ohne Kontakt zur Aussenwelt festgehalten, bevor in einer nicht-öffentlichen Gerichtsverhandlung Anklage gegen ihn erhoben wurde. Er berichtete dort, dass er während seiner Haft gefoltert wurde. Seine Festnahme erfolgte, nachdem er sich in den Sozialen Medien kritisch über den Präsidenten Yoweri Museveni und dessen Sohn geäussert hatte. Mehr

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UA 004/22 | Jemen
Aktiv seit 18. Januar 2022 | Noch 51 Tage Laufzeit

Sorge um Gesundheitszustand eines inhaftierten Briten

Der 29-jährige Brite Luke Symons, der seit mehr als vier Jahren willkürlich in Sanaa inhaftiert Mehr

Der 29-jährige Brite Luke Symons, der seit mehr als vier Jahren willkürlich in Sanaa inhaftiert ist, wurde in Einzelhaft verlegt. Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich zusehends. Er war am 4. April 2017 von den De-facto-Behörden der Huthi festgenommen worden, scheinbar nur, weil er einen britischen Pass besass. Bis heute wurde er weder angeklagt noch vor Gericht gestellt. Amnesty International fordert die Huthi auf, Luke Symons unverzüglich freizulassen. Mehr

10 Briefe verschickt  

FI 114/21-2 | Russland
Aktiv seit 18. Januar 2022 | Noch 51 Tage Laufzeit

Aktivistin wird Zugang zu Rechtsbeistand verweigert

Die russischen Behörden verweigern Lilia Tschanyschewa das Recht auf ein faires Gerichtsverfahren: Seit dem 10. Mehr

Die russischen Behörden verweigern Lilia Tschanyschewa das Recht auf ein faires Gerichtsverfahren: Seit dem 10. Dezember 2021 wies das Ermittlungskomitee der Russischen Föderation vier Rechtsbeistände willkürlich zurück, die die Aktivistin zuvor mit ihrer Vertretung beauftragt hatte. Damit hat sie keine rechtliche Vertretung ihrer Wahl. Lilia Tschanyschewa ist seit dem 9. November wegen ihrer Rolle als ehemalige regionale Koordinatorin des Büros von Alexej Nawalny unter dem falschen, politisch motivierten Vorwurf der «Gründung oder Leitung einer extremistischen Vereinigung» in Haft. Bei einer Verurteilung drohen ihr bis zu zehn Jahre Haft. Lilia Tschanyschewa hat keine international anerkannte Straftat begangen und muss umgehend freigelassen werden. Mehr

10 Briefe verschickt  

FI 034/21-5 | Russland
Aktiv seit 18. Januar 2022 | Noch 50 Tage Laufzeit

Prozessauftakt gegen Aktivisten

Am 29. Dezember 2021 begann der Prozess gegen Mikhail Iosilevich vor dem Bezirksgericht der zentralrussischen Mehr

Am 29. Dezember 2021 begann der Prozess gegen Mikhail Iosilevich vor dem Bezirksgericht der zentralrussischen Stadt Nischni Nowgorod. Verhandelt wird der Vorwurf der «Zusammenarbeit mit einer unerwünschten Organisation», ausserdem soll er eine_n Zeug*in bedroht und den Behörden seine zweite, israelische Staatsangehörigkeit verschwiegen haben. Mikhail Iosilevich geriet nur deshalb ins Visier der Behörden, weil er friedlich seine Rechte auf Meinungs- und Vereinigungsfreiheit wahrgenommen hat. Mehr

6 Briefe verschickt  

FI 159/19-5 | Pakistan
Aktiv seit 18. Januar 2022 | Noch 51 Tage Laufzeit

Menschenrechtler in geheimem Prozess schuldig gesprochen

Nach bislang unbestätigten Berichten vom Dezember 2021 wurde der Menschenrechtsverteidiger Idris Khattak nach einem geheimen Mehr

Nach bislang unbestätigten Berichten vom Dezember 2021 wurde der Menschenrechtsverteidiger Idris Khattak nach einem geheimen Militärgerichtsverfahren wegen Spionage schuldig gesprochen. Idris Khattaks Familienangehörige und sein Rechtsbeistand haben bis jetzt noch keine Informationen über den neuesten Stand seines Verfahrens erhalten. Sein Rechtsbeistand äussert ernstzunehmende Bedenken, ob es sich um ein faires Gerichtsverfahren handelte. In Anbetracht seiner Entführung durch die Behörden ist der mutmassliche Schuldspruch umso beunruhigender. Seine Familienangehörigen konnten bestätigen, dass er zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Covid-19-Impfung erhalten hat. Dies stellt aufgrund des überbelegten Gefängnisses, in dem er sich befindet, eine weitere Lebensbedrohung für ihn dar. Ausserdem sind seine Familienangehörigen besorgt, dass ihm der Zugang zu angemessener Ernährung trotz seiner Erkrankungen verweigert wird. Die Regierung muss Idris Khattaks Recht auf ein faires Gerichtsverfahren und auf angemessene Gesundheitsversorgung gewährleisten! Mehr

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UA 003/22 | Honduras
Aktiv seit 14. Januar 2022 | Noch 19 Tage Laufzeit

Gewaltlose politische Gefangene vor Gericht

Acht Mitglieder der Umweltorganisation Comité Municipal para la Defensa de Bienes Comunes y Públicos befinden Mehr

Acht Mitglieder der Umweltorganisation Comité Municipal para la Defensa de Bienes Comunes y Públicos befinden sich seit weit über zwei Jahren als gewaltlose politische Gefangene in Yoro im Norden von Honduras in Untersuchungshaft. Sie sind willkürlich inhaftiert, weil sie sich für geschützte Gewässer einsetzen, die durch ein Bergbauprojekt gefährdet sind. Das Gerichtsverfahren gegen die acht Männer wurde am 13. Januar 2022 wieder aufgenommen. Amnesty International fordert die Behörden auf, die acht Umweltschützer umgehend und bedingungslos freizulassen. Mehr

8 Briefe verschickt  

UA 002/22 | Tunesien
Aktiv seit 14. Januar 2022 | Noch 47 Tage Laufzeit

Ehemaliger Minister und Beamter willkürlich inhaftiert

Am 31. Dezember 2021 wurden der ehemalige Justizminister, Noureddine Bhiri, und Fathi Beldi, ein ehemaliger Mehr

Am 31. Dezember 2021 wurden der ehemalige Justizminister, Noureddine Bhiri, und Fathi Beldi, ein ehemaliger Angestellter des Innenministeriums, in Tunis von Männern in Zivil festgenommen und an unbekannte Orte gebracht. Noureddine Bhiri war auch der Vizepräsident von Ennahda, der Mehrheitspartei im tunesischen Parlament, bevor Präsident Kais Saied im Juli 2021 die Arbeit des Parlaments auflöste. Mit Noureddine Bhiri ist seit der Auflösung des Parlaments der bislang hochrangigste Ennahda-Amtsträger festgenommen worden. Gegen beide Männer liegen weder formale Anklagen vor, noch hatten sie bis jetzt Zugang zu Rechtsbeiständen. Ihnen wurde auch nicht die Möglichkeit gewährt, ihre Inhaftierung vor einer Justizbehörde anzufechten. Amnesty International fordert ihre sofortige Freilassung. Mehr

6 Briefe verschickt  

FI 083/21-3 | Iran →
Aktiv seit 13. Januar 2022 | Noch 46 Tage Laufzeit

Mit 17 Jahren inhaftiertem Jugendlichen droht die Hinrichtung

Hossein Shahbazi droht unmittelbar die Hinrichtung für ein Verbrechen, das er im Alter von 17 Mehr

Hossein Shahbazi droht unmittelbar die Hinrichtung für ein Verbrechen, das er im Alter von 17 Jahren verübt haben soll. Sein Prozess wurde durch schwere Verfahrensfehler beeinträchtigt, einschliesslich der Verwendung von unter Folter erpressten «Geständnissen». Erst am 24. November 2021 richteten die iranischen Behörden Arman Abdolali für ein Verbrechen hin, das er begangen haben soll, als er ebenfalls erst 17 Jahre alt war. Dies ist ein Verstoss gegen das Verbot der Verhängung von Todesurteilen gegen Menschen, die zum Zeitpunkt des ihnen zur Last gelegten Verbrechens unter 18 Jahre alt waren. Mehr

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UA 001/22 | USA (Alabama)
Aktiv seit 13. Januar 2022 | Noch 4 Tage Laufzeit

Hinrichtung stoppen!

Matthew Reeves soll am 27. Januar im US-Bundesstaat Alabama hingerichtet werden. Er wurde 1998 wegen Mehr

Matthew Reeves soll am 27. Januar im US-Bundesstaat Alabama hingerichtet werden. Er wurde 1998 wegen eines Mordes zum Tode verurteilt, den er im Alter von 18 Jahren begangen haben soll. Sein Todesurteil wurde aufrechterhalten, obwohl seither nachgewiesen wurde, dass er eine geistige Behinderung aufweist und dass seine Rechtsbeistände ihn nicht angemessen vertreten haben, da sie vor Gericht keine Nachweise hierfür er-brachten. Das Urteil gegen Matthew Reeves muss umgewandelt werden. Mehr

30 Briefe verschickt  

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