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Amnesty Urgent Actions
Startseite Urgent Actions 2019 02 NGOs and human rights defenders at risk
UA 028/19
Guatemala
Abgeschlossen am 9. April 2019
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26.02.2019: Suggested social media messages

#Guatemala @AlvaroArzuE @CongresoGT, Bill 5257 could lead to the arbitrary closure of NGOs and criminal sanctions against human rights defenders. Don’t pass this law! #NoALa5257

Bill 5257 is a threat to freedom of expression and freedom of association in #Guatemala. @AlvaroArzuE @CongresoGT, don’t undermine the work of human rights defenders. #NoALa5257

 

SOCIAL MEDIA ACTION FOR WORLD NGO DAY (Feb 27-March 7):

We also encourage activists to be part of the one week digital action around World NGO Day. As you know, the BRAVE global team is planning campaign actions on this day surrounding the recent briefing  Laws Designed to Silence: the Global Crackdown on Civil Society Organizations, where Bill 5257 is mentioned as part of the global trend of using repressive legislation to silence NGOs. We therefore invite you and your networks to join this global call and increase impact with the following messages suggested by the global BRAVE campaign:

Please note that the target handle has been corrected. Please use @CongresoGuate and find the corrected messages below.

ENGLISH
Strong leaders welcome different opinions and applaud those who defend human rights. Bill 5257 in #Guatemala is a threat to these values. @CongresoGuate #NoALa5257 #WorldNGODay

Strong leaders know that placing excessive bureaucratic obstacles on NGOs hurts the society they’re meant to protect. @CongresoGuate #NoAla5257 #WorldNGODay

#Guatemala Bill 5257 forms part of a worrying global trend to silence human rights defenders and NGOs. Read more here! https://bit.ly/2SWEvoe. @CongresoGuate #NoALa5257 #WorldNGODay

SPANISH
Gobernantes fuertes dan la bienvenida a las diferentes opiniones y aplauden a quienes defienden los derechos humanos. @CongresoGuate. La iniciativa de ley 5257 es una amenaza para estos valores. #NoALa5257 #WorldNGODay

Gobernantes fuertes saben que poner obstáculos burocráticos excesivos a las ONGs termina dañando a la sociedad que se supone que deben proteger @CongresoGuate #NoAla5257 #WorldNGODay

La iniciativa de ley 5257 en #Guatemala forma parte de una preocupante tendencia mundial para silenciar a los defensores de los derechos humanos y a las ONG, según @amnistiaonline. https://bit.ly/2SWEvoe. @CongresoGuate #NoALa5257 #WorldNGODay

Gesetzesreform gegen Menschenrechtsarbeit

AI-Index: AMR 34/9933/2019

In Guatemala liegt eine Gesetzesreform auf dem Tisch, bei deren Verabschiedung Nichtregierungsorganisationen unangemessene Einschränkungen, Kontrollen und Sanktionen drohen. Damit sind die Rechte auf Meinungs- und Vereinigungsfreiheit in dem mittelamerikanischen Land massiv bedroht. Die Abstimmung über die Gesetzesvorlage 5257 soll bereits in den kommenden Wochen stattfinden – das muss verhindert werden.

Die Gesetzesvorlage 5257 soll dass guatemaltekische Gesetz zu Nichtregierungs- und Entwicklungsorganisationen reformieren. Im Falle einer Verabschiedung sieht der Entwurf strenge Kontrollen und hohe Auflagen für die Registrierung und den Betrieb von NGOs im Land vor. Ausserdem hätte die Regierung das Recht, die Aktivitäten einer NGO mittels vager Begründungen wie „Störung der öffentlichen Ordnung“ dauerhaft zu unterbinden. Die breiten Auslegungsmöglichkeiten solcher Begründungen würden willkürliche Schliessungen von zivil-gesellschaftlichen Organisationen sowie eine strafrechtliche Verfolgung der dort tätigen Menschenrechts-verteidigerInnen ermöglichen. Der Entwurf eröffnet viele Möglichkeiten, MenschenrechtsverteidigerInnen zu schikanieren und zum Schweigen zu bringen und stellt somit eine ernste Gefahr für die Rechte auf Meinungs- und Vereinigungsfreiheit in Guatemala dar.

HINTERGRUNDINFORMATIONEN

MenschenrechtsverteidigerInnen gehen ihrer Tätigkeit in Guatemala in einem extrem feindseligen Umfeld nach, insbesondere diejenigen, die sich für Landrechte und Umweltschutz einsetzen. Sie sind anhaltenden Bedrohungen, Einschüchterungsversuchen und Angriffen ausgesetzt. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation UDEFEGUA (Unidad de Protección a Defensoras y Defensores de Derechos Humanos de Guatemala) wurden 2018 in Guatemala 26 MenschenrechtsverteidigerInnen getötet.

Darüber hinaus überziehen sowohl nichtstaatliche als auch staatliche Akteure MenschenrechtlerInnen mit Verleumdungskampagnen. Die Justizbehörden werden regelmässig dazu missbraucht, MenschenrechtsverteidigerInnen zu kriminalisieren, um so Bewegungen und Organisationen zu schwächen und MenschenrechtlerInnen zu zermürben und sie aus der Öffentlichkeit zu verdrängen. Weitere Informationen finden Sie in den beiden englischsprachigen Berichten von Amnesty International „We are defending the land with our blood”: Defenders of the land, territory and environment in Honduras and Guatemala https://www.amnesty.org/en/documents/amr01/4562/2016/en/ und Americas: State Protection Mechanisms for Human Rights Defenders https://www.amnesty.org/en/documents/amr01/6211/2017/en/.

Amnesty International nennt die Gesetzesvorlage 5257 auch in dem Bericht Laws Designed to Silence: the Global Crackdown on Civil Society Organizations https://www.amnesty.org/en/documents/act30/9647/2019/en/ als Beispiel für einen weltweiten Trend, die Arbeit von NGOs und MenschenrechtsverteidigerInnen mittels einer repressiven Gesetzgebung einzuschränken.

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