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2018

5936 Artikel
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FI 079/20-1 | China
Aktiv seit 12. März 2021 | Noch 25 Tage Laufzeit

Nach Jahren 3 Minuten Kontakt zur Familie

Zum ersten Mal seit seinem Verschwinden im April 2016 konnte der Uigure Ekpar Asat kurz Mehr

Zum ersten Mal seit seinem Verschwinden im April 2016 konnte der Uigure Ekpar Asat kurz mit seiner Familie kommunizieren. Während des dreiminütigen Videogesprächs Ende Januar 2021 berichtete er, dass sich sein körperlicher sowie psychischer Gesundheitszustand zunehmend verschlechtere. Seine Familie bestätigte, dass er deutlich an Gewicht verloren und blass ausgesehen habe, zudem habe er viele schwarze Flecken im Gesicht. Er wurde wegen «Anstiftung zu ethnischem Hass und ethnischer Diskriminierung» ohne Prozess zu 15 Jahren Haft verurteilt. Mehr

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UA 032/21 | Somalia Good News !
Abgeschlossen am 12. April 2021

Journalist muss umgehend freigelassen werden

Der freiberufliche Journalist Kilwe Adan Farah befindet sich seit dem 27. Dezember 2020 im somalischen Mehr

Der freiberufliche Journalist Kilwe Adan Farah befindet sich seit dem 27. Dezember 2020 im somalischen Bundesstaat Puntland in Haft. Er wurde festgenommen und unter anderem wegen «Veröffentlichung falscher Nachrichten» und «Herabwürdigung der Nation oder des Staates» angeklagt, nachdem er über Proteste gegen die Misswirtschaft der Regierung berichtet hatte. Am 3. März wurde er trotz mangelnder Beweise von einem Militär-gericht zu drei Monaten Haft verurteilt. Die Behörden müssen die haltlosen Vorwürfe gegen Kilwe Adan Farah fallen lassen und ihn umgehend und bedingungslos freilassen. Mehr

12 Briefe verschickt  

FI 132/20-1 | Mosambik
Abgeschlossen am 8. März 2021

Menschenrechtsverteidiger Bischof Lisboa nach Brasilien versetzt

Im Februar 2021 hat Papst Franziskus die Versetzung von Bischof Don Luis Fernando Lisboa nach Mehr

Im Februar 2021 hat Papst Franziskus die Versetzung von Bischof Don Luis Fernando Lisboa nach Brasilien verkündet. In Mosambik war Bischof Lisboa aufgrund seiner Menschenrechtsarbeit in der Provinz Cabo Delgado Ziel einer andauernden Verleumdungskampagne. Seine Versetzung nach Brasilien soll diese Verleumdungskampagne beenden und seine Sicherheit gewährleisten. Mehr

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UA 029/21 | Bangladesch
Aktiv seit 8. März 2021 | Noch 21 Tage Laufzeit

Karikaturist gefoltert, Schriftsteller in Haft gestorben

Der Karikaturist Ahmed Kabir Kishore und der Schriftsteller Mushtaq Ahmed wurden im Mai 2020 wegen Mehr

Der Karikaturist Ahmed Kabir Kishore und der Schriftsteller Mushtaq Ahmed wurden im Mai 2020 wegen der Veröffentlichung satirischer Karikaturen und kritischer Kommentare zum Umgang der bangladeschischen Regierung mit der Corona-Pandemie inhaftiert. Mushtaq Ahmed starb am 25. Februar 2021 im Gefängnis. Ahmed Kabir Kishore, der eine Woche nach dem Tod von Mushtaq Ahmed gegen Kaution freigelassen wurde, erlitt in Haft Verletzungen, die seinen Angaben zufolge durch Folter verursacht wurden. Mehr

33 Briefe verschickt  

UA 031/21 | China → Latest News
Aktiv seit 4. März 2021 | Noch 17 Tage Laufzeit

Aktivistin nach Foltervorwürfen inhaftiert

Die Menschenrechtlerin Li Qiaochu wurde am 6. Februar von der Polizei abgeführt. Laut einer ihren Mehr

Die Menschenrechtlerin Li Qiaochu wurde am 6. Februar von der Polizei abgeführt. Laut einer ihren Eltern vorgelegten Haftbenachrichtigung muss sie sich möglicherweise wegen Vorwürfen verantworten, die mit Umsturz zusammenhängen. Es ist zu befürchten, dass Li Qiaochu nur deshalb inhaftiert wurde, weil sie auf Folter und andere Misshandlungen im Gefängnis von Linshu County aufmerksam gemacht hat. Sie befindet sich seit einem Monat ohne Kontakt zur Aussenwelt in Haft und ist somit in Gefahr, gefoltert oder auf andere Weise misshandelt zu werden. Mehr

25 Briefe verschickt  

UA 027/21 | Pakistan
Aktiv seit 4. März 2021 | Noch 17 Tage Laufzeit

Christliches Paar wegen «Blasphemie» im Todestrakt

Shagufta Kausar und Shafqat Emmanuel droht die Hinrichtung. Sie sollen «blasphemische» Textnachrichten an einen muslimischen Mehr

Shagufta Kausar und Shafqat Emmanuel droht die Hinrichtung. Sie sollen «blasphemische» Textnachrichten an einen muslimischen Kleriker geschickt haben. Das Paar ist seit 2013 inhaftiert und wurde im April 2014 zum Tode verurteilt. Die Anhörung zu den von ihnen eingelegten Rechtsmitteln war auf April 2020 angesetzt – sechs Jahre nach ihrer Verurteilung. Sie wurde aufgrund der Corona-Pandemie verschoben. Im Februar 2021 fanden schliesslich zwei Anhörungen statt – doch die Richter verliessen den Gerichtssaal noch vor der eigentlichen Verhandlung mit der Begründung, ihre Arbeitszeit sei für diesen Tag beendet. Mehr

30 Briefe verschickt  

FI 010/20-2 | Irak
Aktiv seit 3. März 2021 | Noch 11 Tage Laufzeit

Hilfsrichter droht zweites unfaires Strafverfahren

Dem Hilfsrichter Hatsyar Wshyar drohen bis zu sieben Jahre Gefängnis wegen Posts in den Sozialen Mehr

Dem Hilfsrichter Hatsyar Wshyar drohen bis zu sieben Jahre Gefängnis wegen Posts in den Sozialen Medien, für die er bereits ein Jahr Haft verbüsst hat. Er wird nach wie vor in Haft gehalten und ihm steht ein weiteres Verfahren wegen derselben Twitternachrichten bevor. Die kurdischen Behörden müssen Hatsyar Wshyar umgehend und bedingungslos freilassen und alle Anklagen gegen ihn fallenlassen. Mehr

12 Briefe verschickt  

UA 030/21 | Bahrain
Aktiv seit 3. März 2021 | Noch 11 Tage Laufzeit

Vier Minderjährige als Erwachsene vor Gericht!

Vier Minderjährige stehen unter anderem wegen Brandstiftung und der Verwendung von Molotowcocktails vor Gericht. Das Mehr

Vier Minderjährige stehen unter anderem wegen Brandstiftung und der Verwendung von Molotowcocktails vor Gericht. Das auf Terrorismusbekämpfung spezialisierte Gericht behandelt die Fälle nach Erwachsenenstrafrecht. Mindestens zwei der Angeklagten wurden ohne ihre Rechtsbeistände verhört. Mehr

10 Briefe verschickt  

FI 062/19-3 | Polen Good News
Abgeschlossen am 2. März 2021

Menschenrechtsverteidigerinnen unverhofft freigesprochen

Im Prozess gegen die drei Menschenrechtsverteidigerinnen Elżbieta, Anna und Joanna in Polen wurden diese Mehr

Im Prozess gegen die drei Menschenrechtsverteidigerinnen Elżbieta, Anna und Joanna in Polen wurden diese unverhofft freigesprochen. Ihnen war angelastet worden, mit Plakaten der Jungfrau Maria mit regenbogenfarbenem Heiligenschein religiöse Gefühle verletzt zu haben. Mehr

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UA 028/21 | Irak
Aktiv seit 26. Februar 2021 | Noch 6 Tage Laufzeit

Journalisten müssen sofort freigelassen werden!

Am 16. Februar wurden Sherwan Sherwani, Guhdar Zebari, Hariwan Issa, Ayaz Karam und Shvan Saeed Mehr

Am 16. Februar wurden Sherwan Sherwani, Guhdar Zebari, Hariwan Issa, Ayaz Karam und Shvan Saeed nach einem unfairen Verfahren vor dem Zweiten Strafgericht in Erbil in der irakischen Region Kurdistan zu sechs Jahren Haft verurteilt. Die Anklage gegen die Männer ist konstruiert und lautet auf «Destabilisierung der Sicherheit und Stabilität der irakischen Region Kurdistan». Die fünf Journalisten und Aktivisten haben Rechtsmittel eingelegt und befinden sich bis zu der für den 16. März erwarteten Urteilsverkündung im Berufungsverfahren im Hungerstreik. Sie müssen umgehend und bedingungslos freigelassen werden. Mehr

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