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Amnesty Urgent Actions
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2018

5904 Artikel
Seite 3 von 591
UA 019/21 | Russland
Aktiv seit 12. Februar 2021 | Noch 34 Tage Laufzeit

Friedliche Aktivistin angegriffen und schikaniert

Margarita Yudina wurde am 23. Januar auf einer friedlichen Protestveranstaltung in Sankt Petersburg von einem Mehr

Margarita Yudina wurde am 23. Januar auf einer friedlichen Protestveranstaltung in Sankt Petersburg von einem Polizisten schwer verletzt. Es liegt Videomaterial über den Vorfall vor. Die Behörden haben keine Untersuchung eingeleitet, sondern sich lediglich bei der Aktivistin entschuldigt. Um Margarita Yudina von einer Anzeige abzuhalten, schickten die Behörden Angehörige des Jugendamtes, um ihrer Tochter Fragen zu stellen, und suggerierten, dass ihre Söhne zum Militärdienst eingezogen werden könnten. Die Schikane von Margarita Yudina und ihrer Familie muss aufhören und ihr Angreifer zur Rechenschaft gezogen werden. Mehr

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UA 018/21 | Kolumbien
Aktiv seit 12. Februar 2021 | Noch 3 Tage Laufzeit

Umweltschützerinnen und Umweltschützer bedroht

Am 8. Februar verteilten Unbekannte in der Nähe der Wohnung von Luis Alberto González López Mehr

Am 8. Februar verteilten Unbekannte in der Nähe der Wohnung von Luis Alberto González López in Barrancabermeja Flugblätter mit Drohungen gegen den Umweltschützer. In dem Text wurde ihm eine Frist von 72 Stunden gesetzt, um die Region zu verlassen, ansonsten werde er zu einem militärischen Ziel erklärt. Luis González López ist der Vizepräsident von FEDEPESAN, einer Umweltschutzorganisation in der zentralkolumbianischen Region Magdalena Medio. Das Flugblatt war von der Guerillagruppe ELN unterzeichnet. Mehr

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UA 017/21 | Kolumbien
Aktiv seit 12. Februar 2021 | Noch 3 Tage Laufzeit

NGO-Mitglieder in Gefahr

Am 10. Februar wurde der Menschenrechtsorganisation Comisión Intereclesial de Justicia y Paz (CIJP) ein verifizierter Mehr

Am 10. Februar wurde der Menschenrechtsorganisation Comisión Intereclesial de Justicia y Paz (CIJP) ein verifizierter Bericht über einen Plan zugespielt, Mitglieder der Organisation ADISPA zu ermorden bzw. zu vertreiben. ADISPA setzt sich im Departamento Putumayo im südwestlichen Kolumbien für die Rechte kleinbäuerlicher Gemeinschaften ein. Laut CIJP sieht der Plan den Einsatz der bewaffneten Gruppe «Grenzkommando» vor. Diese unterdrückt die Gemeinschaften in der Region und droht ihnen im Fall von Widerstand mit Vertreibung. Die Behörden müssen ADISPA in Absprache mit den Mitgliedern kollektive Schutzmassnahmen gewähren. Mehr

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UA 015/21 | Ägypten Suggested tweet
Aktiv seit 12. Februar 2021 | Noch 34 Tage Laufzeit

Student ohne Kontakt zur Aussenwelt in Haft

Der Masterstudent Ahmed Samir Santawy wurde am 1. Februar festgenommen und fiel daraufhin fünf Tage Mehr

Der Masterstudent Ahmed Samir Santawy wurde am 1. Februar festgenommen und fiel daraufhin fünf Tage lang dem Verschwindenlassen zum Opfer. In dieser Zeit wurde er von Sicherheitskräften geschlagen und zu seinen wissenschaftlichen Tätigkeiten und Aktivitäten in den Sozialen Medien befragt. Am 6. Februar nahm ihn die Staatsanwaltschaft der Staatssicherheit wegen terrorismusbezogener Anklagen in Untersuchungshaft. Der Student darf keinen Kontakt mit seiner Familie aufnehmen, und es besteht angesichts der Verbreitung des Coronavirus in den überbelegten und unhygienischen ägyptischen Gefängnissen Sorge um seine Gesundheit. Er muss umgehend und bedingungslos freigelassen werden. Mehr

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FI 069/20-1 | Iran Sad News
Abgeschlossen am 4. März 2021

Gefolterten Angehörigen der Ahwazi-arabischen Minderheit droht die Hinrichtung

Ali Khasraji, Hossein Silawi und Jasem Heidary, Angehörige der Ahwazi-arabischen Minderheit, befinden sich im iranischen Mehr

Ali Khasraji, Hossein Silawi und Jasem Heidary, Angehörige der Ahwazi-arabischen Minderheit, befinden sich im iranischen Sheiban-Gefängnis in der Provinz Chuzestan im Todestrakt. Am 23. Januar traten sie in den Hungerstreik und nähten sich die Lippen zusammen, um gegen die schlechten Haftbedingungen, die Verweigerung von Familienbesuchen und ihre drohende Hinrichtung zu protestieren. Ein vierter Ahwazi-arabischer Gefangener, Naser Khafajian, wurde im April 2020 Opfer des Verschwindenlassens seither drohen ihm Folter oder die geheime Hinrichtung. Mehr

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FI 112/20-3 | USA (Texas) Good News
Abgeschlossen am 11. Februar 2021

Pastor Steven Tendo freigelassen

Pastor Steven Tendo kam am 20. Dezember 2018 auf der Flucht vor Verfolgung und Folter Mehr

Pastor Steven Tendo kam am 20. Dezember 2018 auf der Flucht vor Verfolgung und Folter in Uganda in die USA. Dort wurde er mehr als zwei Jahre lang in Haft gehalten, was zur Folge hatte, dass sein Gesundheitszustand sich stark verschlechterte. Weil er für seine Diabeteserkrankung keine ausreichende Gesundheitsversorgung erhielt, ist Steven Tendo auf einem Auge erblindet und die Sehkraft im anderen Auge ist eingeschränkt. Aufgrund massiven Drucks auf die Behörden erhielt er schliesslich die nötige medizinische Versorgung, sowohl für seinen Diabetes als auch für andere Erkrankungen. Am 18. September wurde er an einem Auge operiert, sodass die Sehkraft erhalten werden konnte. Er kann nun wieder mit Brille lesen. Mehr

Nur zur Information

FI 003/21-2 | Venezuela
Aktiv seit 11. Februar 2021 | Noch 19 Tage Laufzeit

NGO-Mitarbeiter aus Haft entlassen, jedoch noch unter Anklage

Am 10. Februar wurden die gewaltlosen politischen Gefangenen, die bei der medizinischen und humanitären NGO Mehr

Am 10. Februar wurden die gewaltlosen politischen Gefangenen, die bei der medizinischen und humanitären NGO Azul Positivo in Zulia (Westvenezuela) angestellt sind, unter Auflagen aus ihrer Haft entlassen. Johan León Reyes, Yordy Bermúdez, Layners Gutiérrez Díaz, Alejandro Gómez Di Maggio und Luis Ferrebuz bleiben jedoch wegen Wirtschaftsdelikten und «Versammlung zur Verübung von Straftaten» angeklagt und müssen sich alle 30 Tage bei Gericht melden. Amnesty International vertritt die Ansicht, dass ihre Strafverfolgung politisch motiviert ist und ausschliesslich auf ihrer Arbeit für Azul Positivo basiert. Mehr

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UA 016/21 | Kenia Info E-Mail
Aktiv seit 11. Februar 2021 | Noch 33 Tage Laufzeit

Zwangsräumung tötet Kind; 3'500 Menschen obdachlos

Bei einer rechtswidrigen Zwangsräumung durch die Kenya Railways Corporation wurden am 5. Februar um 22.30 Mehr

Bei einer rechtswidrigen Zwangsräumung durch die Kenya Railways Corporation wurden am 5. Februar um 22.30 Uhr 3.500 BewohnerInnen der Siedlung Kibos im Kisumu County aus ihren Häusern vertrieben. Bewaffnete PolizistInnen setzten Tränengas ein, und als die Bulldozer die Unterkünfte abrissen, wurde ein Kind unter den Trümmern begraben und starb. Bei den BewohnerInnen handelt es sich um Angehörige der nubischen Bevölkerung, die eigenen Angaben zufolge keinen schriftlichen Räumungsbescheid erhalten hatten. Dieses rechtswidrige Vorgehen verstösst gegen das Moratorium für Zwangsräumungen während der Covid-19-Pandemie, das der Präsident am 11. Mai 2020 erlassen hatte. Mehr

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UA 014/21 | USA
Aktiv seit 10. Februar 2021 | Noch 31 Tage Laufzeit

Journalistin unter Anklage

Am Abend des 31. Mai 2020 hat die Polizei in der Stadt Des Moines im Mehr

Am Abend des 31. Mai 2020 hat die Polizei in der Stadt Des Moines im US-Bundesstaat Iowa die Journalistin Andrea Sahouri mit Pfefferspray besprüht, abgeführt und in Gewahrsam genommen. Andrea Sahouri berichtete über eine Black-Lives-Matter-Demonstration und hatte mehrfach auf ihre Pressetätigkeit hingewiesen. Nun ist ein Verfahren gegen die Journalistin eingeleitet worden. Der Prozess gegen Andrea Sahouri soll am 8. März 2021 beginnen. Mehr

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FI 020/20-3 | China 10.02.2021: Suggested tweet
Aktiv seit 10. Februar 2021 | Noch 35 Tage Laufzeit

Inhaftierter Anwalt erhebt Foltervorwürfe

Der ehemalige Menschenrechtsanwalt Ding Jiaxi ist seit dem 26. Dezember 2019 inhaftiert – bisher ohne Mehr

Der ehemalige Menschenrechtsanwalt Ding Jiaxi ist seit dem 26. Dezember 2019 inhaftiert – bisher ohne Kontakt zur Aussenwelt. Jetzt durfte er zum ersten Mal per Videoanruf mit seinem Rechtsbeistand sprechen. In zwei Gesprächen berichtete Ding Jiaxi, dass er während seiner Zeit unter «häuslicher Überwachung an einem dafür vorgesehenen Ort» gefoltert wurde. Ausserdem beschrieb er die unerträglichen Haftbedingungen, denen er derzeit in einem Haftzentrum ausgesetzt ist. Inzwischen wurden die Vorwürfe gegen ihn verschärft: wegen «Untergrabung der Staatsgewalt» droht ihm im Falle einer Verurteilung eine lebenslange Haftstrafe. Mehr

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