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Amnesty Urgent Actions
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2018

5938 Artikel
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FI 141/20-4 | China
Aktiv seit 8. April 2021 | Noch 52 Tage Laufzeit

Zwei Hongkonger*innen ohne Kontakt zur Aussenwelt

Quinn Moon und Tang Kai-yin gehören zu den zwölf HongkongerInnen, die im August 2020 von Mehr

Quinn Moon und Tang Kai-yin gehören zu den zwölf HongkongerInnen, die im August 2020 von der chinesischen Küstenwache festgenommen und am 30. Dezember in unfairen Gerichtsverfahren zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden. Seit fast acht Monaten wird ihnen der direkte Kontakt zu ihren Familien oder den von den Familien beauftragten Rechtsbeiständen verwehrt. Es besteht grosse Sorge um ihre Gesundheit, da beide wegen chronischer Erkrankungen medizinische Versorgung benötigen. Mehr

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FI 018/21-1 | Kolumbien
Abgeschlossen am 8. April 2021

Umweltschützer*innen erhalten mehr Schutz

Im Februar nahmen die Drohungen gegen Luis Alberto González López massiv zu. Daraufhin forderte Amnesty Mehr

Im Februar nahmen die Drohungen gegen Luis Alberto González López massiv zu. Daraufhin forderte Amnesty International, gemeinsam mit anderen Organisationen, Schutzmassnahmen für ihn und weitere Mitglieder der Umweltschutzorganisation FEDEPESAN. Jetzt wurden die Behörden aktiv: Am 26. Februar informierte der Bürgermeister der Gemeinde Barrancabermeja die Nationale Schutzeinheit über das erhöhte Sicherheitsrisiko, dem der Umweltschützer ausgesetzt ist und erkannte dessen Rolle als Menschenrechtsverteidiger an. Daraufhin wurden die Schutzmassnahmen verstärkt. Mehr

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FI 006/21-2 | Russland
Aktiv seit 8. April 2021 | Noch 47 Tage Laufzeit

Alexej Nawalny in Lebensgefahr

Der Gesundheitszustand von Alexej Nawalny ist kritisch. Der prominente Kreml-Kritiker und Antikorruptionsaktivist war am 17. Mehr

Der Gesundheitszustand von Alexej Nawalny ist kritisch. Der prominente Kreml-Kritiker und Antikorruptionsaktivist war am 17. Januar 2021 willkürlich festgenommen worden, nachdem er aus Deutschland – wo er sich von einer Vergiftung erholt hatte – nach Moskau zurückgekehrt war. Anschliessend wurde er wegen «Verletzung der Bewährungs-auflagen» zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Nachdem er in Haft misshandelt worden war, wurde ihm eine angemessene medizinische Versorgung verweigert. Am 31. März begann Alexej Nawalny einen Hungerstreik, um gegen seine Haftbedingungen zu protestieren. Seine Inhaftierung ist rechtswidrig und politisch motiviert. Er muss sofort freigelassen werden. Mehr

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UA 037/21 | Marokko/Westsahara
Aktiv seit 7. April 2021 | Noch 46 Tage Laufzeit

Gefangener in sehr schlechter gesundheitlicher Verfassung

Der Gesundheitszustand von Mohamed Lamine Haddi ist nach 69 Tagen im Hungerstreik kritisch. Mit dem Mehr

Der Gesundheitszustand von Mohamed Lamine Haddi ist nach 69 Tagen im Hungerstreik kritisch. Mit dem Streik protestierte der sahrauische Aktivist gegen seine Misshandlungen in Haft. Er wird seit mehr als drei Jahren im Gefängnis Tiflet II in Rabat in Isolationshaft festgehalten. Im Juli 2017 war der Aktivist nach einem unfairen Massenverfahren mittels «Geständnissen», die unter Folter erpresst worden waren, zu 25 Jahren Haft verurteilt worden. Das Verfahren stand im Zusammenhang mit Zusammenstössen in Gdeim Izik (Westsahara) im Jahr 2010, bei denen es Tote gegeben hatte. Mehr

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FI 007/20-2 | Tschad
Aktiv seit 7. April 2021 | Noch 46 Tage Laufzeit

Drei Jahre Haft für Menschenrechtsverteidiger

Am 18. Februar wurde der Menschenrechtsverteidiger Baradine Berdei Targuio wegen «Verletzung der verfassungs-mässigen Ordnung» zu Mehr

Am 18. Februar wurde der Menschenrechtsverteidiger Baradine Berdei Targuio wegen «Verletzung der verfassungs-mässigen Ordnung» zu drei Jahren Haft und einer Geldstrafe verurteilt. Er war im Januar 2020 festgenommen und fast sieben Monate ohne Kontakt zur Aussenwelt in Haft gehalten worden, bevor er mehrerer Straftaten angeklagt wurde. Zuvor hatte er einen Facebook-Post über die mutmassliche Erkrankung des Präsidenten geteilt und einen offenen Brief an diesen verfasst, in dem er seine Sorge über die Menschenrechtslage in der Region Tibesti zum Ausdruck brachte. Amnesty International befürchtet, dass Baradine Berdei Targuio lediglich wegen seiner Arbeit als Menschenrechtsverteidiger inhaftiert wurde. Mehr

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FI 136/20-1 | Marokko
Aktiv seit 6. April 2021 | Noch 45 Tage Laufzeit

Prozessauftakt gegen inhaftierten Journalisten

Am 23. März setzte ein Untersuchungsgericht den Termin für den Prozessauftakt fest: Am 6. April Mehr

Am 23. März setzte ein Untersuchungsgericht den Termin für den Prozessauftakt fest: Am 6. April soll die Gerichtsverhandlung gegen den marokkanischen Investigativjournalisten Omar Radi beginnen. Der erklärte Kritiker der Menschenrechtsbilanz der Regierung wird seit neun Monaten im Oukacha-Gefängnis in Casablanca in Untersuchungshaft festgehalten. Die Vorwürfe gegen Omar Radi lauten «Gefährdung der Staatssicherheit» und «Vergewaltigung». Im Juni 2020 hatte ein Bericht von Amnesty International offengelegt, dass die Behörden das Telefon von Omar Radi rechtswidrig abhörten. Einen Monat später wurde der Journalist festgenommen. Mehr

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FI 157/20-1 | Nigeria
Abgeschlossen am 1. April 2021

#EndSARS: Tötungen der Demostrierenden nicht untersucht

Die nigerianischen Behörden haben diejenigen, die mutmasslich für das brutale Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen friedliche Mehr

Die nigerianischen Behörden haben diejenigen, die mutmasslich für das brutale Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen friedliche #EndSARS-Demonstrierende in Lagos im Oktober 2020 verantwortlich sind, bislang nicht zur Rechenschaft gezogen. Bei den Protesten waren mindestens 12 Menschen getötet worden. Die Behörden bestreiten, das Feuer auf die Demonstrierenden eröffnet zu haben und versuchen stattdessen, die Gewalt zu vertuschen. Amnesty schliesst diese Urgent Action und wird sich auf anderem Wege für Rechenschaft und eine Polizeireform einsetzen. Mehr

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FI 020/21-1 | Russland (Tschetschenien)
Aktiv seit 31. März 2021 | Noch 39 Tage Laufzeit

LGBTI-Aktivisten willkürlich inhaftiert

Am 17. März gab das Russische LGBT-Netz bekannt, dass Salekh Magamadov und Ismail Isaev endlich Mehr

Am 17. März gab das Russische LGBT-Netz bekannt, dass Salekh Magamadov und Ismail Isaev endlich Kontakt zu ihren Rechtsbeiständen aufnehmen konnten. Nachdem die beiden am 4. Februar in Zentralrussland von der Polizei entführt und nach Tschetschenien gebracht worden waren, war ihr Aufenthaltsort zunächst unbekannt. Momentan werden sie in einer Untersuchungshaftanstalt in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny festgehalten. Die Geschwister gaben an, dass sie misshandelt worden seien. Auch ihre Rechte auf ein faires Verfahren sollen wiederholt verletzt worden sein. Sie werden ausschliesslich wegen der Ausübung ihres Rechts auf freie Meinungsäusserung und unter fadenscheinigen Vorwürfen verfolgt – unter anderem im Zusammenhang mit ihrer tatsächlichen oder vermeintlichen sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität. Mehr

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FI 023/20-1 | Malaysia
Aktiv seit 30. März 2021 | Noch 74 Tage Laufzeit

Drohende Vertreibung aus Naturschutzgebiet

Nachdem bekannt wurde, dass in West-Malaysia einer Fläche von mehr als 930 Hektar der Status Mehr

Nachdem bekannt wurde, dass in West-Malaysia einer Fläche von mehr als 930 Hektar der Status als «Waldreservat» aberkannt werden soll, gingen bei der Forstbehörde von Selangor mehr als 45.000 Beschwerden von malaysischen BürgerInnen ein, darunter zahlreiche VertreterInnen indigener Gemeinschaften und lokaler Gruppen. Doch die Behörde reagiert nicht. Vielmehr ist davon auszugehen, dass an dem ursprünglichen Plan festgehalten werden soll. Die BewohnerInnen des betroffenen Gebiets gehören mehrheitlich der indigenen Gemeinschaft der Temuan an, die dieses als ihr angestammtes Land betrachten. Mehr

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FI 077/20-2 | Russland
Abgeschlossen am 25. März 2021

Russische Ärztin setzt wichtige Arbeit fort

Die Intensivmedizinerin Tatyana Revva aus Wolgograd ist seit März 2020 Repressalien ausgesetzt, weil sie die Mehr

Die Intensivmedizinerin Tatyana Revva aus Wolgograd ist seit März 2020 Repressalien ausgesetzt, weil sie die unzureichende Schutzausrüstung für das Personal und andere Probleme in ihrem Krankenhaus im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie angeprangert hatte. Im Dezember hob ein Gericht eine der gegen sie verhängten Disziplinarmassnahmen auf und wies das Krankenhaus an, ihr eine Entschädigung zu zahlen. Da die beiden anderen Vorwürfe gegen sie jedoch bestätigt wurden, plant sie weitere Rechtsmittel. In separaten Verfahren hatte die Polizei keine Gründe dafür gesehen, strafrechtliche Ermittlungen wegen Verleumdung gegen die Ärztin einzuleiten. Mehr

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