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Amnesty Urgent Actions
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2017

5713 Artikel
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FI 089/20-1 | Irak
Abgeschlossen am 16. Juli 2020

Lehrer auf Kaution frei

Am 30. Mai 2020 wurde der Lehrer und Aktivist Badal Abdulbaqi Aba Bakr Barwari auf Mehr

Am 30. Mai 2020 wurde der Lehrer und Aktivist Badal Abdulbaqi Aba Bakr Barwari auf Kaution freigelassen. Am 16. Mai war er in Dohuk in der irakischen Region Kurdistan von bewaffneten Sicherheitskräften ohne Haftbefehl festgenommen worden. Weil er über Social-Media-Plattformen friedliche Proteste mitorganisiert hatte, wurde ihm «Missbrauch von elektronischen Geräten» vorgeworfen. Die Anklage ist nicht fallengelassen worden, doch ein Gerichtstermin steht noch nicht fest. Mehr

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FI 074/20-1 | China
Aktiv seit 15. Juli 2020 | Noch 16 Tage Laufzeit

COVID-19-Aktivist monatelang ohne Kontakt zur Aussenwelt festgehalten

Am 19. April wurde Chen Mei in Peking von der Polizei abgeführt. Seitdem gibt es Mehr

Am 19. April wurde Chen Mei in Peking von der Polizei abgeführt. Seitdem gibt es keinen Kontakt mehr zu ihm. Fast zwei Monate lang war nichts über den Verbleib und das Schicksal des Aktivisten bekannt. Erst am 12. Juni erfuhr seine Familie, dass er unter dem Vorwurf «Streit angefangen und Ärger provoziert» zu haben in der Haftanstalt des Pekinger Stadtbezirks Chaoyang festgehalten wird. Da Chen Mei weiterhin ohne Kontakt zur Aussenwelt und ohne Zugang zu einem Rechtsbeistand seiner Wahl festgehalten wird, besteht die Sorge, dass er in Gefahr ist, gefoltert oder anderweitig misshandelt zu werden. Mehr

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FI 084/20-1 | Simbabwe
Aktiv seit 15. Juli 2020 | Noch 16 Tage Laufzeit

Gefolterte Aktivistinnen gegen Kaution frei

Die drei Aktivistinnen Joanna Mamombe, Cecelia Chimbiri und Netsai Marova wurden im Mai entführt, ihnen Mehr

Die drei Aktivistinnen Joanna Mamombe, Cecelia Chimbiri und Netsai Marova wurden im Mai entführt, ihnen wurde sexualisierte Gewalt angetan und sie wurden gefoltert. Jetzt wurden sie nach ihrem vor dem Hohen Gericht eingelegten Rechtsmittel gegen Kaution freigelassen. Die Aktivistinnen waren am 10. Juni festgenommen worden, nur wenige Tage nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus. Zusätzlich zu den Anklagen wegen Störung des Friedens und Verstoss gegen die Lockdown-Vorschriften beschuldigen die Behörden sie der Lüge über ihre Folter. Ihnen wird vorgeworfen, falsche staatsfeindliche Aussagen zu verbreiten und juristische Verfahren zu behindern. Mehr

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FI 107/19-1 | Ägypten
Aktiv seit 14. Juli 2020 | Noch 14 Tage Laufzeit

Angemessene medizinische Versorgung von inhaftiertem Anwalt verweigert

Der inhaftierte Menschenrechtsanwalt und ehemalige Parlamentsabgeordnete Zyad el-Elaimy ist aufgrund von Vorerkrankungen im Falle einer Mehr

Der inhaftierte Menschenrechtsanwalt und ehemalige Parlamentsabgeordnete Zyad el-Elaimy ist aufgrund von Vorerkrankungen im Falle einer COVID-19-Erkrankung stark gefährdet. Trotzdem verweigern ihm die Gefängnisbehörden eine angemessene Gesundheitsversorgung. Zyad el-Elaimy ist zusammen mit den Journalisten und Politikern Hossam Moanis und Hisham Fouad sowie zwölf weiteren PolitikerInnen, JournalistInnen, GewerkschafterInnen und Studierenden seit mehr als einem Jahr willkürlich inhaftiert – allein wegen ihrer friedlichen politischen Aktivitäten. Mehr

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FI 105/15-9 | Iran
Aktiv seit 13. Juli 2020 | Noch 15 Tage Laufzeit

Menschenrechtlerin durch COVID-19 in Lebensgefahr

Die inhaftierte Menschenrechtsverteidigerin Narges Mohammadi zeigt Symptome einer Covid-19-Erkrankung zusätzlich zu mehreren Vorerkrankungen. Die Behörden Mehr

Die inhaftierte Menschenrechtsverteidigerin Narges Mohammadi zeigt Symptome einer Covid-19-Erkrankung zusätzlich zu mehreren Vorerkrankungen. Die Behörden bringen ihre Gesundheit und ihr Leben in Gefahr, weil sie ihr die Gesundheitsversorgung verweigern und sie unter unmenschlichen Bedingungen in Haft halten. Sie ist allein wegen ihrer friedlichen Menschenrechtsarbeit in Haft und muss umgehend und bedingungslos freigelassen werden. Mehr

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FI 042/20-1 | Russland
Abgeschlossen am 13. Juli 2020

Haftstrafe für Journalistin abgewendet

Am 6. Juli wurde Svetlana Prokopyeva wegen «Rechtfertigung des Terrorismus» schuldig gesprochen und zu einer Mehr

Am 6. Juli wurde Svetlana Prokopyeva wegen «Rechtfertigung des Terrorismus» schuldig gesprochen und zu einer Geldstrafe von rund 6.000 Euro verurteilt. Die Journalistin hatte nach einem Selbstmordattentat die Regierung kritisiert. Zwar sah das Gericht von der geforderten Haftstrafe ab, doch verletzt die Strafverfolgung von Swetlana Prokopjeva wegen ihrer journalistischen Arbeit ihr Recht auf freie Meinungsäusserung. Mehr

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FI 104/20-1 | Aserbaidschan
Abgeschlossen am 13. Juli 2020

Aktivist aus der Psychiatrie entlassen

Der Oppositionelle Agil Humbatov wurde am 1. Juli aus der psychiatrischen Klinik in der Hauptstadt Mehr

Der Oppositionelle Agil Humbatov wurde am 1. Juli aus der psychiatrischen Klinik in der Hauptstadt Baku entlassen, in die er am 2. April eingeliefert worden war, nachdem er die Reaktion der Behörden auf die COVID-19-Pandemie kritisiert hatte. Mehr

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UA 116/20 | USA New date
Abgeschlossen am 27. Juli 2020

Einwanderungshaft für Familien beenden!

Am 26. Juni wies ein/e US-BundesrichterIn die Einwanderungsbehörden an, alle Kinder aus Einwanderungsgefängnissen zu entlassen, Mehr

Am 26. Juni wies ein/e US-BundesrichterIn die Einwanderungsbehörden an, alle Kinder aus Einwanderungsgefängnissen zu entlassen, in denen Covid-19 ausgebrochen sei. Die Behörden haben dieser Anordnung nachzukommen. Sie müssen jedoch alle Familienmitglieder freilassen, um sie vor der Pandemie und gleichzeitig als Familie zu schützen. Die Alternative – nur die Kinder freizulassen und ihre Eltern weiter in Haft zu halten – wäre eine Familientrennung, eine Praxis, die im US-amerikanischen und im Völkerrecht in manchen Fällen der Folter gleichkommt. Mehr

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FI 001/20-3 | Venezuela
Abgeschlossen am 10. Juli 2020

Oppositionsmitglieder weiterhin bedroht

In Venezuela werden Oppositionsmitglieder sowie ihre Familien und Angestellten nach wie vor von Regierungsangehörigen bedroht Mehr

In Venezuela werden Oppositionsmitglieder sowie ihre Familien und Angestellten nach wie vor von Regierungsangehörigen bedroht und angegriffen. Auch in Zeiten der COVID-19-Pandemie haben die Angriffe auf politisch Andersdenkende nicht aufgehört. Amnesty International ist der Ansicht, dass eine allgemeine Urgent Action daher zu diesem Zeitpunkt nicht mehr die wirksamste Handhabe ist. Die Organisation wird die Einzelfälle von willkürlich inhaftierten Personen wie Juan Requesens, Gilber Caro und Renzo Prieto weiter beobachten und gegebenenfalls erneut aktiv werden. Mehr

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UA 118/20 | Afghanistan
Aktiv seit 10. Juli 2020 | Noch 10 Tage Laufzeit

Menschenrechtsverteidiger/innen brauchen Schutz

In Afghanistan geraten MenschenrechtlerInnen immer stärker unter Druck. Sowohl die Behörden als auch bewaffnete Gruppen Mehr

In Afghanistan geraten MenschenrechtlerInnen immer stärker unter Druck. Sowohl die Behörden als auch bewaffnete Gruppen gehen mit Einschüchterungen, Schikanen, Drohungen und tätlicher Gewalt gegen AktivistInnen vor. Vor dem Hintergrund eskalierender Gewalt ist das Schicksal afghanischer MenschenrechtsverteidigerInnen und AktivistInnen bisher grossteils ignoriert worden, sowohl von der afghanischen Regierung als auch von der internationalen Gemeinschaft. Die afghanische Regierung muss unverzüglich einen unabhängigen, wirksamen und durchsetzbaren Schutzmechanismus für MenschenrechtlerInnen einführen. Mehr

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