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Amnesty Urgent Actions
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2017

6069 Artikel
Seite 2 von 607
FI 133/20-4 | Honduras
Abgeschlossen am 2. September 2021

Umweltschützer werden nicht freigelassen

Acht Mitglieder der Umweltorganisation Comité Municipal para la Defensa de Bienes Comunes y Públicos befinden Mehr

Acht Mitglieder der Umweltorganisation Comité Municipal para la Defensa de Bienes Comunes y Públicos befinden sich seit zwei Jahren in Yoro im Norden von Honduras in Untersuchungshaft, weil sie sich für den Schutz von Wasser einsetzen, das durch ein Bergbauprojekt gefährdet ist. Nun wurde ihre Haft um sechs weitere Monate verlängert. Im August 2021 genehmigte der Oberste Gerichtshof von Honduras den diesbezüglichen Antrag der Generalstaatsanwaltschaft, obwohl die UN-Arbeitsgruppe für willkürliche Inhaftierungen ihre Inhaftierung als willkürlich eingestuft und ihre umgehende Freilassung gefordert hatte. Mehr

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UA 095/21 | Polen
Aktiv seit 2. September 2021 | Noch 32 Tage Laufzeit

An polnischer Grenze gestrandete Afghan*innen schützen!

An der Grenze zwischen Polen und Belarus sitzen 32 Afghan*innen fest. Seit sie im August Mehr

An der Grenze zwischen Polen und Belarus sitzen 32 Afghan*innen fest. Seit sie im August im Zuge von Push-Backs der polnischen Behörden nach Belarus zurückgeschoben wurden, sind sie ohne angemessene Unterkunft, Lebensmittel, Wasser und medizinische Versorgung. Polnische und belarussische Grenzposten sorgen dafür, dass sie einen kleinen Streifen Land an der Grenze nicht verlassen können. Somit haben sie keinen Zugang zu Rechtsbeiständen, humanitärer Hilfe oder medizinischem Personal. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat angeordnet, dass Polen die Gruppe mit Lebensmitteln, Wasser, Kleidung und angemessener medizinischer Versorgung ausstatten soll. Bis jetzt ist Polen dieser Aufforderung jedoch nicht nachgekommen. Anstatt den Asylsuchenden die Einreise zu verweigern und sie nach Belarus zurückzudrängen, muss Polen sie unverzüglich aufnehmen, ihnen Schutz gewähren und sie mit dem Nötigsten versorgen. Mehr

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FI 123/20-4 | Honduras
Abgeschlossen am 2. September 2021

Indigene Aktivist*innen immer noch vermisst

Der Verbleib von vier Aktivist*innen ist auch 13 Monate nach ihrem Verschwinden nicht bekannt. Sie Mehr

Der Verbleib von vier Aktivist*innen ist auch 13 Monate nach ihrem Verschwinden nicht bekannt. Sie gehören der afro-honduranischen Gemeinschaft der Garífuna an und sind Mitglieder der Organisation der Schwarzen Brüderlichkeit in Honduras (OFRANEH). Mehr

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UA 091/21 | Kolumbien
Aktiv seit 27. August 2021 | Noch 26 Tage Laufzeit

Journalist muss geschützt werden

Am 7. Juli wurde ein Plan zur Tötung von José Alberto Tejada bekannt. Seit dem Mehr

Am 7. Juli wurde ein Plan zur Tötung von José Alberto Tejada bekannt. Seit dem 28. April kam es zu mehr als 14 Vorfällen. So wurde er von Unbekannten beschattet und erhielt von einem Beamten der Sicherheitskräfte eine Morddrohung. Der Journalist hat mit seiner Arbeit entscheidend dazu beigetragen, Menschenrechtsverletzungen und Verbrechen gegen das Völkerrecht durch die Sicherheitskräfte während des kolumbianischen Generalstreiks in der Stadt Cali anzuprangern. José Alberto Tejada muss geschützt werden. Mehr

11 Briefe verschickt  

UA 094/21 | Iran
Aktiv seit 27. August 2021 | Noch 26 Tage Laufzeit

Gewaltlose politische Gefangene misshandelt

Die gewaltlose politische Gefangene Maryam Akbari Monfared wird seit März 2021 unter grausamen und unmenschlichen Mehr

Die gewaltlose politische Gefangene Maryam Akbari Monfared wird seit März 2021 unter grausamen und unmenschlichen Bedingungen in einem weit von ihrer Familie entfernten Gefängnis in der Provinz Semnan festgehalten. Dies ist eine Repressalie für ihre offenen Briefe. Darin prangerte sie die Menschenrechtsverletzungen der iranischen Behörden an und fordert Wahrheit und Gerechtigkeit für ihre Geschwister, die 1988 verschwanden und aussergerichtlich hingerichtet wurden. Sie ist seit fast zwölf Jahren zu Unrecht inhaftiert. Mehr

23 Briefe verschickt  

FI 170/20-2 | China
Aktiv seit 27. August 2021 | Noch 31 Tage Laufzeit

COVID-19-Journalistin im Krankenhaus, grosse Besorgnis um Gesundheitszustand

Das Leben der Bürgerjournalistin Zhang Zhan ist in Gefahr. Ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich in erschreckender Mehr

Das Leben der Bürgerjournalistin Zhang Zhan ist in Gefahr. Ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich in erschreckender Geschwindigkeit. Sie wurde am 31. Juli wegen starker Mangelernährung in ein Krankenhaus eingeliefert. Ihr Gewicht liegt unter 40 kg und sie hat Schwellungen an den Beinen und Füssen. Ihre Mutter durfte seit Februar das erste Mal mit ihr telefonieren und forderte sie auf, ihren Teil-Hungerstreik zu überdenken. Zhang Zhan möchte ihn aber trotz des hohen Gesundheitsrisikos weiterführen, als Zeichen ihrer Unschuld und als Protest gegen ihre Verurteilung. Der Zugang zu ihrer Familie und Rechtsbeiständen ihrer Wahl ist nicht gewährleistet. Zhang Zhan bleibt dem Risiko weiterer Folter und anderer Misshandlung ausgesetzt, insbesondere, wenn sie ihren Hungerstreik fortführt. Mehr

21 Briefe verschickt  

FI 037/21-2 | Marokko/Westsahara
Aktiv seit 24. August 2021 | Noch 23 Tage Laufzeit

Sahrawi activist held in solitary confinement / Deadline extended

24.08.2021 On 15 July, Mohamed Lamine Haddi – a Sahrawi activist held in solitary Mehr

24.08.2021 On 15 July, Mohamed Lamine Haddi – a Sahrawi activist held in solitary confinement since 2017 in Tiflet II prison, Morocco- was permitted to make a 5 minute phone ... Mehr

4 Briefe verschickt  

FI 145/20-1 | Ägypten Good News !
Abgeschlossen am 23. August 2021

Journalistin und Menschenrechtsverteigerin wieder frei!

Am 17. Juli wurde die Journalistin und Menschenrechtsverteidigerin Esraa Abdelfattah vorläufig freigelassen. Die Ermittlungen gegen Mehr

Am 17. Juli wurde die Journalistin und Menschenrechtsverteidigerin Esraa Abdelfattah vorläufig freigelassen. Die Ermittlungen gegen sie sind jedoch noch nicht abgeschlossen. Esraa Abdelfattah war seit dem 12. Oktober 2019 nur aufgrund der friedlichen Ausübung ihrer Menschenrechte willkürlich inhaftiert. Mehr

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FI 058/21-1 | Indonesien Latest News
Aktiv seit 20. August 2021 | Noch 24 Tage Laufzeit

Grosse Sorge um Gesundheit eines inhaftierten Aktivisten

Victor Yeimo, ein Unabhängigkeitsaktivist aus Papua, ist am 9. Mai willkürlich festgenommen worden. Wegen seines Mehr

Victor Yeimo, ein Unabhängigkeitsaktivist aus Papua, ist am 9. Mai willkürlich festgenommen worden. Wegen seines friedlichen Protests gegen rassistische Diskriminierung in Indonesien wird ihm Landesverrat vorgeworfen. Er befindet sich in Einzelhaft, und es besteht erhebliche Besorgnis über seinen sich verschlechternden Gesundheitszustand. Ihm muss dringend uneingeschränkter Zugang zu medizinischer Versorgung gewährt werden. Mehr

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UA 092/21 | Burundi
Aktiv seit 20. August 2021 | Noch 19 Tage Laufzeit

Anwalt zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt

Der burundische Rechtsanwalt Tony Germain Nkina wurde am 15. Juni vom Obersten Gericht der Provinz Mehr

Der burundische Rechtsanwalt Tony Germain Nkina wurde am 15. Juni vom Obersten Gericht der Provinz Kayanza im Norden Burundis zu fünf Jahren Haft verurteilt. Er war am 13. Oktober 2020 festgenommen worden, als er einen Mandanten in der Gemeinde Kabarore in Kayanza besuchte, kurz nachdem es in der Region zu bewaffneten Angriffen gekommen war. Er wurde wegen Gefährdung der inneren Sicherheit angeklagt und später wegen «Kollaboration mit Rebellen, die Burundi angegriffen haben» schuldig gesprochen. Die von der Staatsanwaltschaft vorgelegten Beweise deuten darauf hin, dass die Anklage gegen Tony Germain Nkina ausschliesslich auf seine frühere Menschenrechtsarbeit zurückzuführen ist. Amnesty International fordert seine sofortige und bedingungslose Freilassung. Mehr

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