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2017

6139 Artikel
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FI 075/21-3 | Venezuela
Aktiv seit 20. Dezember 2021 | Noch 21 Tage Laufzeit

Gewaltlosen politischen Gefangenen freilassen!

Javier Tarazona, Direktor der NGO FundaREDES, wurde am 2. Juli willkürlich inhaftiert. Zuvor hatte er Mehr

Javier Tarazona, Direktor der NGO FundaREDES, wurde am 2. Juli willkürlich inhaftiert. Zuvor hatte er versucht, zusammen mit zwei weiteren FundaREDES-Aktivisten im Büro der Generalstaatsanwaltschaft in der Stadt Coro Fälle von Drangsalierung durch Sicherheitskräfte anzuzeigen. Er wurde daraufhin wegen Verrat, Terrorismus und Anstiftung zu Hass vor ein Sondergericht gestellt. Nach mehr als fünf Monaten Verzögerung fand am 16. Dezember die Vorverhandlung statt. Javier Tarazona ist ein gewaltloser politischer Gefangener und nur auf-grund seiner Menschenrechtsarbeit willkürlich inhaftiert. Sein Gesundheitszustand hat sich durch die mangelnde medizinische Versorgung in der Haft sehr verschlechtert. Er muss unverzüglich und bedingungslos freigelassen werden. Mehr

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FI 103/21-1 | Ägypten / (Eritrea) →
Aktiv seit 16. Dezember 2021 | Noch 7 Tage Laufzeit

Drei weiteren Eritreer*innen droht die Abschiebung

Drei eritreische Staatsangehörige, Mohamed Nour Ammar, Samar Mohamed Nour Ammar und Salem Tawlidi Adhanom, werden Mehr

Drei eritreische Staatsangehörige, Mohamed Nour Ammar, Samar Mohamed Nour Ammar und Salem Tawlidi Adhanom, werden seit 2019 willkürlich und ohne Rechtsgrundlage oder Zugang zu Asylverfahren in Ägypten festgehalten. Den dreien droht die Abschiebung nach Eritrea und dort willkürliche Inhaftierung und Folter. Seit dem 31. Oktober 2021 haben die ägyptischen Behörden mindestens 15 Eritreer*innen abgeschoben. Die Behörden müssen unverzüglich alle Pläne zur Abschiebung der drei Personen und anderer Eritreer*innen, die willkürlich in Ägypten inhaftiert sind, einstellen und ihnen Zugang zu Asylverfahren gewähren. Mehr

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FI 105/21-2 | USA •
Aktiv seit 15. Dezember 2021 | Noch 20 Tage Laufzeit

Umweltanwalt unter Hausarrest

Steven Donziger kann sich nach wie vor nicht frei bewegen: Der Menschenrechtsanwalt hatte bereits mehr Mehr

Steven Donziger kann sich nach wie vor nicht frei bewegen: Der Menschenrechtsanwalt hatte bereits mehr als zwei Jahre unter Hausarrest verbracht, bevor er am 1. Oktober wegen «Missachtung des Gerichts» zu einer sechsmonatigen Haftstrafe verurteilt wurde, die er am 27. Oktober antrat. Seit 9. Dezember befindet er sich wieder unter Hausarrest, um dort die verbleibende Strafe zu verbüssen. All dies ist die Folge eines Verfahrens, das nach Ansicht von UN-Expert*innen jeder rechtlichen Grundlage entbehrte und gegen zahlreiche Standards für faire Gerichtsverfahren verstiess. Die Anklage ist politisch motiviert und seine Haftstrafe ist eine Vergeltungsmassnahme für seine Arbeit als Anwalt. Steven Donziger muss umgehend und bedingungslos aus dem Hausarrest freigelassen werden. Mehr

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FI 190/18-4 | Ägypten
Aktiv seit 10. Dezember 2021 | Noch 15 Tage Laufzeit

Willkürlich inhaftierter Anwältin wird medizinische Behandlung verweigert

Am 11. Oktober 2021 teilte die willkürlich inhaftierte Hoda Abdelmoniem den Richter*innen und ihrer Familie Mehr

Am 11. Oktober 2021 teilte die willkürlich inhaftierte Hoda Abdelmoniem den Richter*innen und ihrer Familie während eines Gerichtstermins mit, dass sie herzkrank sei und eine Herzkatheteruntersuchung benötige. Die Gefängnisbehörden weigern sich jedoch, sie zur Behandlung in ein externes Krankenhaus zu verlegen. Die ägyptische Menschenrechtsanwältin steht wegen konstruierter Anschuldigungen im Zusammenhang mit ihrer Menschenrechtsarbeit vor einem Notstandsgericht. Mehr

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UA 122/21 | Mexiko Wording correction
Aktiv seit 7. Dezember 2021 | Noch 11 Tage Laufzeit

Staatsanwaltschaft muss Foltervorwürfe untersuchen

José Eduardo Ravelo starb am 3. August an zahlreichen inneren Verletzungen. Vor seinem Tod erzählte Mehr

José Eduardo Ravelo starb am 3. August an zahlreichen inneren Verletzungen. Vor seinem Tod erzählte er seiner Mutter, dass er einige Tage zuvor von der Polizei in der Haft gefoltert worden sei. Bald nahm die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen auf. Doch noch bevor diese abgeschlossen waren, erklärte sie öffentlich, dass José Eduardo Ravelo während seiner Inhaftierung weder gefoltert noch misshandelt worden sei. Dieses Vorgehen lässt erhebliche Zweifel an der Ernsthaftigkeit und Unparteilichkeit der beteiligten Staatsanwält*innen aufkommen. Mehr

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UA 117/21 | Demokratische Republik Kongo
Aktiv seit 6. Dezember 2021 | Noch 11 Tage Laufzeit

Friedliche Aktivisten wegen «Verleumdung» inhaftiert

Der Antrag auf Freilassung gegen Kaution der drei Aktivisten Claude Lwaboshi Buhazi, Faustin Ombeni Tulinabo Mehr

Der Antrag auf Freilassung gegen Kaution der drei Aktivisten Claude Lwaboshi Buhazi, Faustin Ombeni Tulinabo und Serge Mikindo Waso wurde am 26. November von einem Militärgericht in Goma abgelehnt. Die Mitglieder der zivilgesellschaftlichen Bewegung Jicho la Raiya waren am 18. Februar im Vorfeld eines friedlichen Protests gegen «illegale Strassensteuern» und die mutmassliche Misswirtschaft im Gesundheitsbezirk Kirotshe festgenommen worden. Sie wurden der Verleumdung beschuldigt und auf der Polizeiwache in Kirotshe inhaftiert, bevor sie am 2. März in das Zentralgefängnis von Goma verlegt wurden. Amnesty International fordert die sofortige und bedingungslose Freilassung der drei Aktivisten. Mehr

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FI 072/21-1 | China
Aktiv seit 1. Dezember 2021 | Noch 6 Tage Laufzeit

Tibetischer Mönch seit 2 Jahren ohne Kontakt zur Aussenwelt in Haft

Rinchen Tsultrim wurde im November 2020 in einem Geheimverfahren wegen «Aufwiegelung zum Separatismus» zu vier Mehr

Rinchen Tsultrim wurde im November 2020 in einem Geheimverfahren wegen «Aufwiegelung zum Separatismus» zu vier Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Zuvor hatte er sich auf der chinesischen Social Media-Plattform WeChat politisch geäussert. Seit 1. August 2019 wird der tibetische Mönch ohne Kontakt zur Aussenwelt festgehalten; seine Familienangehörigen erfuhren erst Monate später über Umwege etwas über seinen Verbleib. Nach internationalen Menschenrechtsnormen und -standards darf niemand wegen der friedlichen Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäusserung inhaftiert werden. Es besteht grosse Sorge um Rinchen Tsultrim, da er keinen Zugang zu seiner Familie oder seinem Rechtsbeistand hat. Mehr

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FI 033/21-2 | Marokko/Westsahara
Aktiv seit 30. November 2021 | Noch 5 Tage Laufzeit

Sicherheitskräfte vergewaltigen Aktivistin

Am 15. November drangen marokkanische Sicherheitskräfte in das Haus von Sultana Khaya ein, vergewaltigten sie Mehr

Am 15. November drangen marokkanische Sicherheitskräfte in das Haus von Sultana Khaya ein, vergewaltigten sie und missbrauchten ihre Schwestern und ihre 80 jährige Mutter. Die sahrauische Aktivistin und ihre Angehörigen stehen seit 2020 unter Hausarrest – für den die Behörden bisher keine Begründung vorgelegt haben. Dies ist nicht das erste Mal, dass die marokkanischen Sicherheitskräfte Folter und andere Misshandlungen an ihnen begehen. Mehr

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FI 170/20-4 | China
Aktiv seit 25. November 2021 | Noch 1 Tage Laufzeit

Zhang Zhan aus medizinischen Gründen freilassen!

Die inhaftierte Bürgerjournalistin Zhang Zhan schwebt nach einem eingeschränkten Hungerstreik in Lebensgefahr. Ihre Familie rechnet Mehr

Die inhaftierte Bürgerjournalistin Zhang Zhan schwebt nach einem eingeschränkten Hungerstreik in Lebensgefahr. Ihre Familie rechnet nicht damit, dass sie den Winter überlebt, wenn sie nicht aus medizinischen Gründen freigelassen wird . Am 15. November reichten ihre Angehörigen ein entsprechendes Gesuch ein, doch die Antwort des Frauengefängnisses von Shanghai steht noch aus. Genauso erfolglos blieben bisher die von ihren Rechtsbeiständen und Angehörigen eingereichten Besuchsanträge. Die chinesischen Behörden müssen dem Antrag auf Freilassung aus medizinischen Gründen stattgeben, bevor Zhang Zhan im Gefängnis stirbt. Mehr

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UA 121/21 | El Salvador
Aktiv seit 24. November 2021 | Noch 3 Tage Laufzeit

Gesetzentwurf gefährdet NGOs, Medien und Menschrechtsverteidiger*innen

Am 9. November 2021 stellte der Innenminister von El Salvador einen Gesetzentwurf vor, der unter Mehr

Am 9. November 2021 stellte der Innenminister von El Salvador einen Gesetzentwurf vor, der unter dem Titel «ausländischen Agenten» die finanzielle Unterstützung von Organisationen aus dem Ausland erheblich erschwert. Aktivitäten in El Salvador, die «politische oder andere Zwecke verfolgen, die darauf abzielen, die öffentliche Ordnung zu stören, oder die die nationale Sicherheit und die soziale und politische Stabilität des Landes gefährden oder bedrohen» werden darin untersagt. Sollte das Gesetz verabschiedet werden, würde es sich auf die Finanzierung, die Tätigkeit und die Vereinigungsfreiheit von Menschen auswirken, die sich im Land für den Schutz der Menschenrechte einsetzen und/oder der Regierung kritisch gegenüberstehen. Mehr

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