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Amnesty Urgent Actions
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2017

5767 Artikel
Seite 2 von 577
FI 026/20-2 | USA
Abgeschlossen am 24. September 2020

Zwei weitere Hinrichtungen auf Bundesebene stehen bevor

Am 14. Juli haben die US-Behörden unter Präsident Donald Trump nach 17 Jahren zum ersten Mehr

Am 14. Juli haben die US-Behörden unter Präsident Donald Trump nach 17 Jahren zum ersten Mal wieder ein Todesurteil vollstrecken lassen, das auf Bundesebene verhängt worden war. Fünf Männer wurden innerhalb von sieben Wochen hingerichtet und die Hinrichtungen von zwei weiteren Männern sollen am 22. bzw. 24. September vollzogen werden. Angesichts der globalen Anstrengungen, die Todesstrafe abzuschaffen, fordert Amnesty International, die Todesurteile aufzuheben und jegliche Pläne für weitere Hinrichtungen zu verwerfen. Mehr

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UA 140/20 | China
Aktiv seit 21. September 2020 | Noch 53 Tage Laufzeit

Protestierende in der inneren Mongolei inhaftiert

Mindestens 23 Personen wurden festgenommen, weil sie an friedlichen Protestkundgebungen gegen die «zweisprachige Bildungspolitik» in Mehr

Mindestens 23 Personen wurden festgenommen, weil sie an friedlichen Protestkundgebungen gegen die «zweisprachige Bildungspolitik» in der Autonomen Region Innere Mongolei in Nordchina teilgenommen oder Informationen darüber geteilt haben. Ihnen wird vorgeworfen, «Streit angefangen und Ärger provoziert zu haben». Am 2. September 2020 publizierte die Polizei des Stadtbezirks Horqin der Stadt Tongliao die Namen von 129 Personen, die verdächtigt werden, «Streit angefangen und Ärger provoziert zu haben». Die Behörden haben den Aufenthaltsort der Inhaftierten bis jetzt nicht bekanntgegeben. Mehr

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UA 144/20 | Peru
Aktiv seit 18. September 2020 | Noch 45 Tage Laufzeit

Menschenrechtverteidiger ermordet, Familie in Gefahr

Am 11. September 2020 wurde der Menschenrechtsverteidiger Roberto Carlos Pacheco von unbekannten Angreifern erschossen. Er Mehr

Am 11. September 2020 wurde der Menschenrechtsverteidiger Roberto Carlos Pacheco von unbekannten Angreifern erschossen. Er hatte schon seit 2012 Morddrohungen erhalten, weil er sich gegen den illegalen Bergbau im Tambopata-Reservat in der Region Madre de Dios im Amazonas eingesetzt hat. Obwohl sie begrenzte Schutzmassnahmen von den Behörden erhalten hatten, glauben seine Familienangehörigen, dass sie nach wie vor nicht sicher sind. Besonders Demetrio Pacheco, der Vater von Roberto Carlos Pacheco und Vizepräsident des Führungskomitees des Tambopata-Reservats, soll in Gefahr sein. Amnesty International fordert die Staatsanwältin auf, den Mord an Roberto Carlos Pacheco aufzuklären, die Verdächtigen zur Rechenschaft zu ziehen und die Familie Pacheco zu schützen. Mehr

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FI 074/20-2 | China
Aktiv seit 18. September 2020 | Noch 52 Tage Laufzeit

COVID-19-Aktivist drohen fünf Jahre Gefängnis

Der Menschenrechtsverteidiger Chen Mei hat nach seiner Festnahme am 19. April 2020 immer noch keinen Mehr

Der Menschenrechtsverteidiger Chen Mei hat nach seiner Festnahme am 19. April 2020 immer noch keinen Kontakt zu seiner Familie. Obwohl seine Familie einen eigenen Rechtsbeistand beauftragte, um Chen Mei zu verteidigen, halten die Behörden an den Diensten von staatlich bestellten Rechtsbeiständen fest. Am 6. August wurde bestätigt, dass der Fall von Chen Mei an die Staatsanwaltschaft des Pekinger Stadtbezirks Chaoyang weitergeleitet wurde und er angeklagt wurde, «Streit angefangen und Ärger provoziert zu haben». Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu fünf Jahre Haft. Er hat weder Kontakt zu seiner Familie noch Zugang zu einem Rechtsbeistand seiner Wahl und ist daher in Gefahr, gefoltert oder anderweitig misshandelt zu werden. Mehr

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UA 141/20 | China
Aktiv seit 17. September 2020 | Noch 49 Tage Laufzeit

12 Hongkonger und Hongkongerinnen ohne Kontakt zur Aussenwelt in China festgehalten

Die chinesische Küstenwache hat am 23. August 2020 zwölf HongkongerInnen, darunter Pro-Demokratie-AktivistInnen festgenommen, weil sie Mehr

Die chinesische Küstenwache hat am 23. August 2020 zwölf HongkongerInnen, darunter Pro-Demokratie-AktivistInnen festgenommen, weil sie die Grenze zwischen Hongkong und China mit einem Schnellboot im Geheimen überquert haben sollen. Die zwölf Personen werden ohne Kontakt zur Aussenwelt und ohne Zugang zu ihren Familien oder Rechtsbeiständen ihrer Wahl festgehalten. Sie sind in unmittelbarer Gefahr, gefoltert und anderweitig misshandelt zu werden. Vier Rechtsbeistände aus Festlandchina, die von den Familien beauftragt wurden, legten ihre Mandate nieder, nachdem sie Drohungen von den Behörden erhalten hatten. Mehr

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UA 142/20 | Russland
Aktiv seit 17. September 2020 | Noch 49 Tage Laufzeit

Junges Opfer von Video-Folter wird immer noch vermisst

Am 5. September wurde der 19-jährige Salman Tepsurkaev aus der Region Krasnodar im Süden Russlands Mehr

Am 5. September wurde der 19-jährige Salman Tepsurkaev aus der Region Krasnodar im Süden Russlands entführt. Er war Administrator des Telegram-Kanals 1ADAT, der Kritik an den tschetschenischen Behörden übt. Berichten zufolge wurde er nach Tschetschenien gebracht und wird möglicherweise in Grosny von Sicherheitskräften ohne Kontakt zur Aussenwelt in geheimer Haft gehalten. Sein Verbleib ist nach wie vor unbekannt, doch in den Sozialen Medien ist ein Video zu sehen, in dem er sexuell misshandelt wird, um ihn für seine Zusammenarbeit mit 1ADAT zu «bestrafen». Mehr

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UA 143/20 | Bahrain 21.09.2020 Twitter post
Aktiv seit 17. September 2020 | Noch 49 Tage Laufzeit

Minderjähriger inhaftiert und Familie schikaniert

Der Schüler Kameel Juma Hasan ist in Bahrain willkürlich inhaftiert worden, vermutlich als Vergeltungsmassnahme gegen Mehr

Der Schüler Kameel Juma Hasan ist in Bahrain willkürlich inhaftiert worden, vermutlich als Vergeltungsmassnahme gegen ihn und seine Familie. Seine Mutter und er hatten sich zuvor geweigert, als Informanten zu arbeiten, und seine Mutter hatte sich in der internationalen Presse geäussert. Kameel Juma Hasan ist wegen seiner mutmasslichen Beteiligung an Oppositionsdemonstrationen in mehr als 20 Fällen angeklagt. Mehr

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UA 129/20 | Bangladesch
Aktiv seit 16. September 2020 | Noch 43 Tage Laufzeit

Professor entlassen und bedroht

Professor Md. Morshed Hasan Khan ist mit konstruierten Anklagen wegen «Volksverhetzung» konfrontiert. Er wurde als Mehr

Professor Md. Morshed Hasan Khan ist mit konstruierten Anklagen wegen «Volksverhetzung» konfrontiert. Er wurde als Professor an der Universität Dhaka entlassen, weil er eine Kolumne in einer landesweiten Zeitung veröffentlicht hatte. Morshed Hasan Khan hat zudem mehrere Morddrohungen von Unbekannten erhalten. Ausserdem wird ihm der Zugang zu seiner Campus-Unterkunft verweigert, obwohl seine an Krebs erkrankte Ehefrau dort wohnt. Allein im Jahr 2019 wurden mindestens 1.325 Menschen in 732 Fällen auf Grundlage des Gesetzes über die Digitale Sicherheit (DSA) inhaftiert. Wenn er schuldig gesprochen wird, könnte Morshed Hasan Khan zu lebenslanger Haft verurteilt werden. Mehr

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FI 110/20-1 | Saudi-Arabien
Abgeschlossen am 16. September 2020

Zehn Monate Haft für LGBTQI-Aktivisten

Der jemenitische LGBTQI-Aktivist Mohamed al-Bokari, der seit dem 8. April 2020 im Malaz-Gefängnis in der Mehr

Der jemenitische LGBTQI-Aktivist Mohamed al-Bokari, der seit dem 8. April 2020 im Malaz-Gefängnis in der saudischen Hauptstadt Riad inhaftiert ist, erschien am 20. Juli zu seiner ersten Gerichtsanhörung. Die Anklagen lauteten: «Störung der öffentlichen Ordnung», «Verbreitung von Homosexualität im Internet» und «Imitation von Frauen». Mohamed al-Bokari wurde zu zehn Monaten Haft verurteilt und soll danach in sein Heimatland Jemen abgeschoben werden. Dort ist sein Leben durch bewaffnete Gruppierungen bedroht. Während der bisherigen Dauer seiner Inhaftierung und während der Gerichtsverhandlung hatte er keinen Zugang zu Rechtsbeiständen. Mehr

Nur zur Information

FI 007/20-1 | Tschad
Aktiv seit 11. September 2020 | Noch 24 Tage Laufzeit

Scheinanklagen gegen Menschenrechtsverteidiger

Bewaffnete maskierte Personen haben am 24. Januar 2020 den tschadischen Menschenrechtsverteidiger Baradine Berdei Targuio bei Mehr

Bewaffnete maskierte Personen haben am 24. Januar 2020 den tschadischen Menschenrechtsverteidiger Baradine Berdei Targuio bei sich zuhause in N‘Djamena festgenommen. Er soll zum nationalen Geheimdienst gebracht worden sein. Danach war er fast sieben Monate lang verschwunden. Obschon der Justizminister die Festnahme von Baradine Berdei Targuio im Februar für legal erklärt hatte, fand die Anhörung vor einem Staatsanwalt und einem Untersuchungsrichter erst am 21. August statt. Baradine Berdei Targuio wurde der Gefährdung der Staatssicherheit, des illegalen Waffenbesitzes, des tätlichen Angriffs und der Körperverletzung angeklagt. Amnesty International befürchtet, dass er wegen seiner Arbeit als Menschenrechtsverteidiger festgehalten und strafrechtlich verfolgt wird. Mehr

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