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2017

5235 Artikel
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UA 069/19 | USA
Aktiv seit 20. Mai 2019 | Noch 39 Tage Laufzeit

Drop charges against human rights defender

On 17 January 2018, US Border Patrol agents arrested Dr. Scott Warren, a 36-year old Mehr

On 17 January 2018, US Border Patrol agents arrested Dr. Scott Warren, a 36-year old Human Rights Defender and humanitarian aid volunteer. The USA government is now prosecuting Dr. Warren for allegedly «harboring» two undocumented migrants by providing them with humanitarian aid in the desert town of Ajo, where he lives. He faces up to 20 years in prison, if convicted on all charges. The arrest came hours after the release of a report documenting the willful destruction by border agents of humanitarian aid supplies in the USA–Mexico border areas. His trial begins on 29 May 2019. Authorities should immediately drop all criminal charges against Dr. Warren for his vital humanitarian work. Mehr

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FI 076/18-1 | Marokko
Abgeschlossen am 17. Mai 2019

Menschenrechtsverteidiger freigelassen

Am 5. April 2019 wurde der Menschenrechtsverteidiger Zine El Abidine Erradi nach Verbüssen einer einjährigen Mehr

Am 5. April 2019 wurde der Menschenrechtsverteidiger Zine El Abidine Erradi nach Verbüssen einer einjährigen Haftstrafe aus dem Gefängnis in Agadir entlassen. Der Haft war ein unfaires Gerichtsverfahren vorausgegangen. Zine El Abidine Erradi hat in Frankreich den Flüchtlingsstatus. Er wollte nach dem Tod seines Vaters seine Familie besuchen und war bei seiner Ankunft in Marokko inhaftiert worden. Am 15. Mai konnte er endlich sicher nach Frankreich zurückkehren. Mehr

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UA 070/19 | Frankreich
Aktiv seit 17. Mai 2019 | Noch 37 Tage Laufzeit

Schikanierung investigativer Journalisten muss aufhören

Am 14. bzw. 15. Mai wurden die Journalisten Geoffrey Livolsi und Mathias Destal von Disclose Mehr

Am 14. bzw. 15. Mai wurden die Journalisten Geoffrey Livolsi und Mathias Destal von Disclose und Benoît Colombat von Radio France zu einer Anhörung durch den französischen Inlandsgeheimdienst geladen, nachdem die Pariser Staatsanwaltschaft gegen sie ein Ermittlungsverfahren wegen Preisgabe eines Geheimnisses der Landesverteidigung eingeleitet hatte. Sie hatten im April die sogenannten «Yemen Papers» veröffentlicht, eine Reihe geheimer Dokumente über den Verkauf französischer Waffen an Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate und deren Einsatz gegen die Zivilbevölkerung im Bürgerkrieg in Jemen. Das Vorgehen der Journalisten wird durch das Recht auf freie Meinungsäusserung geschützt und die Ermittlungen gegen sie sind unverzüglich einzustellen. Mehr

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FI 021/19-1 | Saudi-Arabien
Aktiv seit 17. Mai 2019 | Noch 37 Tage Laufzeit

Saudi activist Nassima al-Sada remains in solitary confinement

We are extending the appeal deadline for Saudi Activist Nassima al-Sada till 28 Mehr

We are extending the appeal deadline for Saudi Activist Nassima al-Sada till 28 June 2019. As Nassima al-Sada remains ... Mehr

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FI 105/18-2 | Saudi-Arabien
Aktiv seit 16. Mai 2019 | Noch 36 Tage Laufzeit

Drohende Haftstrafen für Feministinnen

Elf saudischen Feministinnen, die sich wegen ihres Einsatzes für Frauenrechte vor dem Strafgericht in Riad Mehr

Elf saudischen Feministinnen, die sich wegen ihres Einsatzes für Frauenrechte vor dem Strafgericht in Riad verantworten müssen, droht die Verurteilung zu Freiheitsstrafen. Viele von ihnen haben sich für die Aufhebung des in Saudi-Arabien geltenden Fahrverbots für Frauen eingesetzt und ein Ende der männlichen Vormundschaft gefordert. Sieben Frauen sind vorübergehend unter Auflagen freigelassen worden, vier befinden sich jedoch nach wie vor in Haft. Alle elf Frauen laufen Gefahr, zu Freiheitsstrafen verurteilt zu werden. Mehr

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UA 066/19 | Haiti
Aktiv seit 16. Mai 2019 | Noch 36 Tage Laufzeit

Morddrohungen gegen Menschenrechtsverteidiger

Am 26. April zeigten in Port-au-Prince zwei unbekannte Männer auf Motorrädern eine bedrohliche Präsenz vor Mehr

Am 26. April zeigten in Port-au-Prince zwei unbekannte Männer auf Motorrädern eine bedrohliche Präsenz vor dem Büro von Pierre Espérance. Der bekannte Menschenrechtsverteidiger gibt an, aus mehreren Quellen von jüngsten Morddrohungen gegen ihn erfahren zu haben. Auch die Polizei weiss seinen Angaben zufolge über die Drohungen Bescheid. Er ist bereits in der Vergangenheit bedroht worden, so dass grosse Sorge um seine Sicherheit besteht. Mehr

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FI 038/17-3 | Iran
Aktiv seit 16. Mai 2019 | Noch 36 Tage Laufzeit

Medizinische Hilfe dringend nötig

Der im Iran inhaftierte Akademiker Dr. Ahmadreza Djalali benötigt umgehend fachärztliche Behandlung ausserhalb des Gefängnisses. Mehr

Der im Iran inhaftierte Akademiker Dr. Ahmadreza Djalali benötigt umgehend fachärztliche Behandlung ausserhalb des Gefängnisses. Bisher knüpften die Behörden seine Verlegung in ein Krankenhaus an die Bedingung, dass er mit Handschellen gefesselt wird, was einer erniedrigenden Behandlung gleichkommen würde. Er war in einem unfairen Verfahren zum Tode verurteilt worden. Das Urteil stützte sich auf Aussagen, die Dr. Ahmadreza Djalali eigenen Angaben zufolge unter Folter gemacht hat. Mehr

10 Briefe verschickt  

FI 020/19-2 | Philippinen
Aktiv seit 16. Mai 2019 | Noch 36 Tage Laufzeit

Journalistin wegen «Online-Verleumdung» angeklagt

Maria Ressa, Menschenrechtsverteidigerin und Chefredakteurin der Nachrichtenwebsite Rappler, wurde am 14. Mai vor einem Gericht Mehr

Maria Ressa, Menschenrechtsverteidigerin und Chefredakteurin der Nachrichtenwebsite Rappler, wurde am 14. Mai vor einem Gericht wegen «Online-Verleumdung» unter Anklage gestellt. Auf der Website Rappler werden regelmässig der philippinische Präsident Rodrigo Duterte und seine Regierung kritisiert. Die Festnahme und strafrechtliche Verfolgung von Maria Ressa scheinen Teil eines grösser angelegten Versuchs zu sein, RegierungskritierInnen zum Schweigen zu bringen. Mehr

6 Briefe verschickt  

UA 068/19 | Italien
Aktiv seit 14. Mai 2019 | Noch 34 Tage Laufzeit

500 Roma nach Zwangsräumung obdachlos

Etwa 500 Roma, darunter etwa 150 Kinder sowie schwangere Frauen und ältere Menschen, sind obdachlos, Mehr

Etwa 500 Roma, darunter etwa 150 Kinder sowie schwangere Frauen und ältere Menschen, sind obdachlos, nachdem sie am 10. Mai im Rahmen einer rechtswidrigen Zwangsräumung durch die Behörden aus ihrer Siedlung in der Gemeinde Giugliano in Kampanien in Süditalien vertrieben wurden. Da die Behörden es versäumten, ihnen alternative Unterkünfte zur Verfügung zu stellen, müssen die Roma-Familien jetzt ohne Unterkunft unter unmenschlichen Bedingungen leben. Mehr

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FI 192/18-1 | Pakistan
Abgeschlossen am 14. Mai 2019

Asia Bibi nach Kanada ausgereist

Die Christin und Landarbeiterin Asia Bibi wurde 2010 wegen Blasphemie zum Tode verurteilt. Nach acht Mehr

Die Christin und Landarbeiterin Asia Bibi wurde 2010 wegen Blasphemie zum Tode verurteilt. Nach acht qualvollen Jahren sprach der Oberste Gerichtshof Pakistans sie in allen Anklagepunkten frei und ordnete im Oktober 2018 ihre Freilassung an. Nachdem der Oberste Gerichtshof Pakistans ihren Freispruch am 29. Januar 2019 bestätigt hatte, bestätigte das pakistanische Aussenministerium am 9. Mai, dass sie Pakistan verlassen habe und in Kanada eingetroffen und mit ihrer Familie vereint worden sei. Mehr

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