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2017

6066 Artikel
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UA 098/21 | Russland
Aktiv seit 17. September 2021 | Noch 50 Tage Laufzeit

Zwangseinweisung in psychiatrische Anstalt verhindern!

Der Schamane Aleksandr Gabyshev ist in Untersuchungshaft wegen dem Vorwurf der Gewaltausübung gegen eine_n Polizist*in Mehr

Der Schamane Aleksandr Gabyshev ist in Untersuchungshaft wegen dem Vorwurf der Gewaltausübung gegen eine_n Polizist*in und soll in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden. Er hat Rechtsmittel gegen die Zwangseinweisung eingelegt, welche am 23. September vom Obersten Gerichtshof von Sacha (Jakutien) geprüft wird. Aleksandr Gabyshev war schon länger im Visier der Behörden, seit er 2019 zu einem Fussmarsch von Sibirien nach Moskau aufgebrochen war, um durch seine schamanischen Kräfte den Kreml von Wladimir Putin zu «säubern». Er wurde aufgrund seiner Kritik an den russischen Behörden und seines friedlichen Aktivismus wiederholt willkürlich festgenommen, erniedrigenden Durchsuchungen und Untersuchungen ausgesetzt und in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen. Mehr

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FI 154/20-4 | Guinea
Abgeschlossen am 16. September 2021

Oumar Sylla aus der Haft entlassen

Wir freuen uns, Ihnen eine grossartige Nachricht mitteilen zu können: Oumar Sylla ist aus der Mehr

Wir freuen uns, Ihnen eine grossartige Nachricht mitteilen zu können: Oumar Sylla ist aus der Haft entlassen worden! Am 5. September gab es einen Militärputsch in Guinea. Der ... Mehr

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UA 097/21 | Tunesien
Aktiv seit 14. September 2021 | Noch 48 Tage Laufzeit

Parlamentarier von Militärgericht verurteilt

Yassine Ayari hat bereits mehrere Korruptionsfälle in Tunesien aufgedeckt. Seit dem 28. Juli 2021 wird Mehr

Yassine Ayari hat bereits mehrere Korruptionsfälle in Tunesien aufgedeckt. Seit dem 28. Juli 2021 wird der Parlamentsab-geordnete und Whistleblower im Mornaguia-Gefängnis festgehalten. Dort verbüsst er eine zweimonatige Haftstrafe, die ein Militärgericht 2018 wegen Armee-kritischer Facebook-Posts gegen ihn verhängt hatte. Nun hat dasselbe Gericht ein neues Strafverfahren gegen ihn eingeleitet, nachdem er die Übernahme von Sondervollmachten durch Präsident Saied am 25. Juli als «Putsch» bezeichnet hatte. Am 7. September trat Yassine Ayari in einen Hungerstreik, um gegen seine Haftbedingungen zu protestieren. Mehr

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UA 096/21 | USA (Missouri)
Aktiv seit 10. September 2021 | Noch 13 Tage Laufzeit

Mann mit geistiger Behinderung droht die Hinrichtung

Ernest Johnson soll am 5. Oktober 2021 hingerichtet werden. Er wurde 1995 des Mordes an Mehr

Ernest Johnson soll am 5. Oktober 2021 hingerichtet werden. Er wurde 1995 des Mordes an drei Angestellten eines Supermarktes in Missouri schuldig gesprochen. Trotz seiner geistigen Behinderung verurteilten die Geschworenen ihn unter Verstoss gegen internationales Recht zum Tode. Ernest Johnson unterzog sich 2008 einer Operation, um einen Hirntumor zu entfernen, was bei ihm zu Krampfanfällen geführt hat. Laut medizinischen Fachkräften könnten die Medikamente der tödlichen Injektion heftige und schmerzhafte Anfälle auslösen. Bundesstaatliche und Bundesgerichte haben die Rechtsmittel gegen das Urteil abgelehnt. Gouverneur Parson muss die Hinrichtung stoppen und Ernest Johnsons Strafe umwandeln. Mehr

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FI 146/20-2 | Iran
Aktiv seit 10. September 2021 | Noch 44 Tage Laufzeit

Gefoltertem Kurden droht die Hinrichtung

Dem iranisch-kurdischen Gefangenen Heidar Ghorbani droht wegen «bewaffneter Rebellion gegen den Staat» (baghi) die Hinrichtung, Mehr

Dem iranisch-kurdischen Gefangenen Heidar Ghorbani droht wegen «bewaffneter Rebellion gegen den Staat» (baghi) die Hinrichtung, obwohl die Grundsätze eines fairen Verfahrens ernsthaft verletzt wurden und das Untersuchungsgericht bestätigt hat, dass er nie bewaffnet war. Im August 2021 wies der Oberste Gerichtshof seinen zweiten Antrag auf gerichtliche Überprüfung zurück. Sein Schuldspruch stützt sich auf «Geständnisse», die unter Folter erzwungen wurden, während er Opfer des Verschwindenlassens war. Mehr

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UA 093/21 | Samoa
Aktiv seit 9. September 2021 | Noch 69 Tage Laufzeit

Australischem Aktivisten droht Auslieferung

Talalelei Pauga ist ein lautstarker Kritiker der Politik der samoanischen Regierung. Er soll 2018 einen Mehr

Talalelei Pauga ist ein lautstarker Kritiker der Politik der samoanischen Regierung. Er soll 2018 einen Schweine-kopf nach dem ehemaligen samoanischen Premierminister geworfen haben, als Protest gegen dessen Besuch in Australien. Talalelei Pauga wird vorgeworfen, einen Anschlag auf den ehemaligen Premierminister geplant zu haben; deshalb sitzt er bereits seit mehr als einem Jahr im Gefängnis. Nun soll er an Samoa ausgeliefert wer-den. Amnesty International ist der Ansicht, dass diese Anschuldigungen politisch motiviert sind und dass ihm in Samoa kein faires Gerichtsverfahren gewährt wird. Mehr

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FI 076/21-1 | Indonesien →
Aktiv seit 3. September 2021 | Noch 42 Tage Laufzeit

Haftstrafe für Dozent wegen WhatsApp-Nachricht

Saiful Mahdi wurde wegen «Verleumdung» zu einer dreimonatigen Haftstrafe und einer Geldstrafe von 10 Millionen Mehr

Saiful Mahdi wurde wegen «Verleumdung» zu einer dreimonatigen Haftstrafe und einer Geldstrafe von 10 Millionen IDR (ca. 590 Euro) verurteilt, weil er in einem WhatsApp-Gruppenchat das Verfahren für den Beamtentest an seiner Universität kritisiert hatte. Er ist Dozent an der Syiah Kuala Universität in der indonesischen Provinz Aceh. Am 2. September 2021 wurde er ins Gefängnis gebracht, um die Strafe zu verbüssen, nachdem der Oberste Gerichtshof seine Rechtsmittel zurückgewiesen hatte. Amnesty International fordert den Präsidenten auf, Saiful Mahdi Amnestie zu gewähren. Er wurde nur verurteilt, weil er sein Recht auf Meinungsfreiheit wahrgenommen hat. Mehr

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FI 133/20-4 | Honduras
Abgeschlossen am 2. September 2021

Umweltschützer werden nicht freigelassen

Acht Mitglieder der Umweltorganisation Comité Municipal para la Defensa de Bienes Comunes y Públicos befinden Mehr

Acht Mitglieder der Umweltorganisation Comité Municipal para la Defensa de Bienes Comunes y Públicos befinden sich seit zwei Jahren in Yoro im Norden von Honduras in Untersuchungshaft, weil sie sich für den Schutz von Wasser einsetzen, das durch ein Bergbauprojekt gefährdet ist. Nun wurde ihre Haft um sechs weitere Monate verlängert. Im August 2021 genehmigte der Oberste Gerichtshof von Honduras den diesbezüglichen Antrag der Generalstaatsanwaltschaft, obwohl die UN-Arbeitsgruppe für willkürliche Inhaftierungen ihre Inhaftierung als willkürlich eingestuft und ihre umgehende Freilassung gefordert hatte. Mehr

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UA 095/21 | Polen
Aktiv seit 2. September 2021 | Noch 37 Tage Laufzeit

An polnischer Grenze gestrandete Afghan*innen schützen!

An der Grenze zwischen Polen und Belarus sitzen 32 Afghan*innen fest. Seit sie im August Mehr

An der Grenze zwischen Polen und Belarus sitzen 32 Afghan*innen fest. Seit sie im August im Zuge von Push-Backs der polnischen Behörden nach Belarus zurückgeschoben wurden, sind sie ohne angemessene Unterkunft, Lebensmittel, Wasser und medizinische Versorgung. Polnische und belarussische Grenzposten sorgen dafür, dass sie einen kleinen Streifen Land an der Grenze nicht verlassen können. Somit haben sie keinen Zugang zu Rechtsbeiständen, humanitärer Hilfe oder medizinischem Personal. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat angeordnet, dass Polen die Gruppe mit Lebensmitteln, Wasser, Kleidung und angemessener medizinischer Versorgung ausstatten soll. Bis jetzt ist Polen dieser Aufforderung jedoch nicht nachgekommen. Anstatt den Asylsuchenden die Einreise zu verweigern und sie nach Belarus zurückzudrängen, muss Polen sie unverzüglich aufnehmen, ihnen Schutz gewähren und sie mit dem Nötigsten versorgen. Mehr

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FI 123/20-4 | Honduras
Abgeschlossen am 2. September 2021

Indigene Aktivist*innen immer noch vermisst

Der Verbleib von vier Aktivist*innen ist auch 13 Monate nach ihrem Verschwinden nicht bekannt. Sie Mehr

Der Verbleib von vier Aktivist*innen ist auch 13 Monate nach ihrem Verschwinden nicht bekannt. Sie gehören der afro-honduranischen Gemeinschaft der Garífuna an und sind Mitglieder der Organisation der Schwarzen Brüderlichkeit in Honduras (OFRANEH). Mehr

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