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FI 083/21-1 | Iran
Aktiv seit 21. Oktober 2021 | Noch 9 Tage Laufzeit

Zwei mit 17 Jahren inhaftierten droht die Hinrichtung

DRINGENDER AUFRUF ZUR AKTION - Die Zeit drängt und wir wären dankbar für sofortiges Handeln Mehr

DRINGENDER AUFRUF ZUR AKTION - Die Zeit drängt und wir wären dankbar für sofortiges Handeln in Bezug auf diese Aktualisierung der UA zur Todesstrafe. Dem jungen Iraner Arman Abdolali droht unmittelbar die Hinrichtung für eine mutmasslich mit 17 Jahren begangene Straftat. Nach einem weltweiten Aufschrei verschoben die iranischen Behörden seine Hinrichtung im Oktober 2021 mehrfach. Am 20. Oktober erfuhr er jedoch, dass seine Hinrichtung innerhalt einer Woche vollstreckt werden soll. Hossein Shahbazi wurde ebenfalls für eine mutmasslich mit 17 Jahren begangene Straftat zum Tode verurteilt. Seine Hinrichtung war für den 25. Juli geplant, wurde jedoch nach zahlreichen weltweiten Appellen verschoben. Der junge Mann ist nach wie vor in Gefahr, hingerichtet zu werden. Beide Prozesse wurden durch schwere Verfahrens-fehler beeinträchtigt, einschliesslich der Verwendung von unter Folter erpressten «Geständnissen». Mehr

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FI 011/21-1 | Türkei
Abgeschlossen am 20. Oktober 2021

259 Tage vermisst – nun im Gefängnis «aufgefunden»

Hüseyin Galip Küçüközyiğit wurde seit dem 29. Dezember 2020 vermisst. Jetzt wurde bekannt, dass sich Mehr

Hüseyin Galip Küçüközyiğit wurde seit dem 29. Dezember 2020 vermisst. Jetzt wurde bekannt, dass sich der ehemalige Rechtsberater des Premierministeriums im Gefängnis Sincan in der Nähe von Ankara befindet. Trotz der Bemühungen seiner Tochter, ihn zu finden, blieb sein Aufenthaltsort 259 Tage lang unbekannt. Es wurde vermutet, dass er dem Verschwindenlassen zum Opfer gefallen war. Mehr

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FI 076/21-2 | Indonesien →
Abgeschlossen am 18. Oktober 2021

Präsident gewährt Dozenten Amnestie

Saiful Mahdi wurde am 13. Oktober freigelassen. Der Universitätsdozent war wegen einer WhatsApp-Nachricht der «Verleumdung» Mehr

Saiful Mahdi wurde am 13. Oktober freigelassen. Der Universitätsdozent war wegen einer WhatsApp-Nachricht der «Verleumdung» schuldig gesprochen worden. Er hätte nicht einen einzigen Tag hinter Gittern verbringen dürfen, denn er war nur inhaftiert, weil er sein Recht auf freie Meinungsäusserung friedlich ausgeübt hatte. Mehr

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FI 016/19-2 | USA
Aktiv seit 14. Oktober 2021 | Noch 50 Tage Laufzeit

Indigener Aktivist muss begnadigt werden

Der indigene Aktivist Leonard Peltier befindet sich seit über 44 Jahren in den USA in Mehr

Der indigene Aktivist Leonard Peltier befindet sich seit über 44 Jahren in den USA in Haft, einige Jahre davon in Einzelhaft. Er verbüsst zwei lebenslange Haftstrafen wegen Mordes, obwohl Zweifel daran bestehen, dass sein Gerichtsverfahren den internationalen Standards für faire Verfahren entsprochen hat. Er hat ausserdem stets seine Unschuld beteuert. Der 76-Jährige leidet an einer Reihe von chronischen Krankheiten, von denen eine möglicherweise tödlich ist. Er wird erst im Jahr 2024 wieder für eine Entlassung auf Bewährung in Betracht kommen, aber seine Rechtsbeistände haben kürzlich ein neues Gnadengesuch eingereicht. Präsident Biden muss Leonard Peltier aus humanitären Gründen endlich Gnade gewähren. Mehr

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UA 103/21 | Ägypten / (Eritrea) →
Aktiv seit 13. Oktober 2021 | Noch 45 Tage Laufzeit

Zwei Eritreern droht die Abschiebung aus Ägypten

Die eritreischen Staatsangehörigen Alem Tesfay Abraham und Kibrom Adhanom Okbazghi sind seit 2012 bzw. 2013 Mehr

Die eritreischen Staatsangehörigen Alem Tesfay Abraham und Kibrom Adhanom Okbazghi sind seit 2012 bzw. 2013 willkürlich und ohne Rechtsgrundlage oder Zugang zu einem Asylverfahren in Ägypten inhaftiert. Den beiden droht die Abschiebung nach Eritrea und dort willkürliche Inhaftierung und Folter. Die ägyptischen Behörden müssen unverzüglich alle Pläne zur Abschiebung von Alem Tesfay Abraham und Kibrom Adhanom Okbazghi nach Eritrea aufgeben und sie freilassen. Mehr

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FI 154/20-5 | Guinea
Abgeschlossen am 13. Oktober 2021

Aktivist freigelassen

Oumar Sylla, auch bekannt als Foniké Mengué, wurde am 7. September aus dem Gefängnis von Mehr

Oumar Sylla, auch bekannt als Foniké Mengué, wurde am 7. September aus dem Gefängnis von Conakry freigelassen. Im Zuge des Militärputsches am 5. September 2021 hatten die neuen Machthaber*innen die Generalstaatsanwaltschaft angewiesen, seine Freilassung zu veranlassen. Der Demokratie-Aktivist war am 29. September 2020 in der guineischen Hauptstadt Conakry festgenommen und inhaftiert worden. Am 10. Juni 2021 hatte ihn das Berufungsgericht von Conakry wegen «Kommunikation und Verbreitung von falschen Informationen», «Gewalt» und «Morddrohung» zu drei Jahren Gefängnis verurteilt – allein wegen seines friedlichen Aktivismus. Mehr

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FI 023/21-3 | Indonesien
Abgeschlossen am 12. Oktober 2021

Zwei Umweltschützer wieder frei

Syamsul und Samsir Bahri, Vater und Sohn aus einer kleinbäuerlichen Gemeinschaft in der Provinz Nordsumatra, Mehr

Syamsul und Samsir Bahri, Vater und Sohn aus einer kleinbäuerlichen Gemeinschaft in der Provinz Nordsumatra, sind nun nicht mehr in Gefahr inhaftiert zu werden. Ein Berufungsgericht der Provinz bestätigte die Entscheidung einer unteren Instanz, die Männer wegen Körperverletzung zu einer zweimonatigen Haftstrafe auf Bewährung zu verurteilen. Sie werden also nicht inhaftiert, es sei denn, sie begehen innerhalb der Bewährungszeit eine Straftat. Es wird vermutet, dass die Männer wegen ihres Engagements für den Umweltschutz inhaftiert wurden und daher nie hätten verurteilt werden dürfen. Mehr

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FI 075/21-1 | Venezuela
Aktiv seit 12. Oktober 2021 | Noch 39 Tage Laufzeit

Menschenrechtsverteidiger weiter in Haft

Am 2. Juli 2021 wurden die venezolanischen Aktivisten der NGO FundaREDES Javier Tarazona, Rafael Tarazona Mehr

Am 2. Juli 2021 wurden die venezolanischen Aktivisten der NGO FundaREDES Javier Tarazona, Rafael Tarazona und Omar de Dios García willkürlich inhaftiert. Sie wollten zuvor im Büro der Generalstaatsanwaltschaft in der Stadt Coro Fälle von Drangsalierung durch Sicherheitskräfte anzeigen. Stattdessen wird ihnen nun Anstiftung zu Hass, Verrat und Terrorismus vorgeworfen. Trotz zahlreicher Anträge wurde den Rechtsbeiständen ihres Vertrauens die Zulassung vor Gericht verweigert. Die Drei warten immer noch auf ihre Anhörung in der Vorverhandlung. Sie müssen unverzüglich und bedingungslos freigelassen werden, da ihre Inhaftierung politisch motiviert ist. Mehr

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FI 092/21-1 | Burundi
Abgeschlossen am 15. Oktober 2021

Lawyer gets 5-year prison sentence / Latest news

Tony Germain Nkina’s appeal hearing was postponed first from 2 September then 13 September and Mehr

Tony Germain Nkina’s appeal hearing was postponed first from 2 September then 13 September and finally took place on 20 September. We were hopeful for a good outcome but sadly Tony’s appeal ... Mehr

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FI 096/21-1 | USA (Missouri)
Abgeschlossen am 8. Oktober 2021

Mann trotz geistiger Einschränkung hingerichtet

Ernest Lee Johnson wurde am 5. Oktober 2021 im US-Bundesstaat Missouri hingerichtet. Er war 1995 Mehr

Ernest Lee Johnson wurde am 5. Oktober 2021 im US-Bundesstaat Missouri hingerichtet. Er war 1995 des Mordes an drei Angestellten eines Supermarktes schuldig gesprochen worden. Trotz seiner geistigen Behinderung erging unter Verstoss gegen internationales Recht ein Todesurteil gegen ihn. Auch die Gefahr, dass aufgrund seiner medizinischen Vorgeschichte eine Todesspritze zu heftigen Krampfanfällen führen könnte, fand keine Beachtung. Sein Antrag auf eine andere Hinrichtungsmethode wurde abgelehnt. Bundesstaatliche und Bundesgerichte lehnten auch seine letzten Rechtsmittel ab und der Gouverneur von Missouri weigerte sich, die Hinrichtung zu stoppen oder das Urteil umzuwandeln. Mehr

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