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Urgent Actions

Urgent Actions sind das schnellste und effizienteste Mittel, um bedrohten Menschen zu helfen. Mit Urgent Actions können Sie sich für Menschen einsetzen, die unmittelbar vor Folter, Todesstrafe oder anderen akuten Situationen bedroht sind. In fast der Hälfte der Fälle sind Urgent Actions erfolgreich.
Sobald Amnesty International von einer schweren Menschenrechtsverletzung erfährt, startet sie eine Urgent Action und aktiviert weltweit um 100'000 Personen im UA-Netzwerk. Diese beginnen sofort, E-Mails, Fax und Briefe zu schreiben, um die verantwortlichen Behörden unter Druck zu setzen.
Es ist ganz einfach: Wählen Sie eine Urgent Action und schreiben Sie einen Brief. Oft ist sogar ein fertiger Musterbrief verfügbar. Wenn Sie sich registrieren, erhalten Sie per E-Mail neue Urgent Actions, die Ihren gewählten Themen oder Länder entsprechen.

Aktuelle UAs

UA 012/23 Morocco | 31.01.2023

Man at risk of forcible return and torture

UA 010/23 Morocco | 31.01.2023

Human rights lawyer sentenced in absentia

UA 008/23 Venezuela | 25.01.2023

Zivilgesellschaftliche Organisationen in Gefahr

UA 007/23 Palästina | 24.01.2023

Zwei Frauen aus Gaza in grosser Gefahr

UA 001/73 Brasilien | 23.01.2023

Zum Gedenken an Luiz Basílio Rossi

UA 005/23 USA (Texas) | 18.01.2023

Hinrichtung wegen Polizistenmord angesetzt

UA 004/23 Chile | 17.01.2023

Polizeigewalt darf nicht straffrei bleiben

UA 003/23 Honduras | 13.01.2023

Zwei Umweltschützer getötet

Good News

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11.01.2023

Taiwan: Dankeskarte von Chiou Ho-shun

Liebe Freunde, ich hoffe es geht euch gut. Ich danke Ihnen allen, dass Sie mir Ihre Wünsche geschickt haben, und all die Wärme und Kraft, die Sie mir auf dem Weg gegeben haben. Es ist 34 Jahre her, seit ich gefoltert und ungerecht behandelt wurde. Jetzt ist wieder Weihnachten. Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr Weihnachten erlebe. Wünsche euch allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Mehr

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25.10.2022

Slowenien: Verfahren eingestellt

«Ich danke euch für eure Unterschriften. Ich danke euch auch für eure Aktionen und jede noch so kleine Initiative, denn jede Handlung bewirkt etwas. Wenn man die Wahl hat zwischen Handeln oder Schweigen und angesichts all der Probleme auf der Welt zu verzweifeln, ist es immer besser, sich für das Handeln zu entscheiden: Jede Handlung, jede Aktion zählt. Bitte macht weiter. Unterstützt Aktivist*innen, Kämpfer*innen für Gerechtigkeit und engagierte Bürger*innen auf der ganzen Welt, die versuchen, für diese Rechte, diese grundlegenden Menschenrechte, zu kämpfen. Und ja, auch in Zukunft werden wir für diese Rechte noch kämpfen müssen. Aber wenn wir verbunden und geeint bleiben, wenn wir aktiv und engagiert bleiben und wenn wir über Grenzen hinweg zusammenarbeiten, dann, so denke ich, bietet das Grund für Optimismus, genau wie jetzt in Slowenien. Hier haben wir gerade allen Grund, optimistisch in die Zukunft zu blicken. Ich danke euch allen nochmals, lasst uns so weitermachen. Wir sehen uns da draussen.» Mehr

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17.08.2022

Malediven: Aktivist frei

«Ich hätte wieder ins Gefängnis gemusst, da der Staat versuchte, mich rechtswidrig zu inhaftieren. Amnesty International handelte schnell und kontaktierte die Gefängnisbehörden, um meine Angaben zu untermauern, und wandte sich zudem schriftlich an die Generalstaatsanwaltschaft und das Justizministerium. Ich möchte mich ganz herzlich bei den Mitgliedern und Unterstützer*innen von Amnesty International für ihre zielführende Hilfe bedanken.» Mehr

Aktionen

Insgesamt wurden 48559 Briefe geschrieben.

Luiz Basílio Rossi

«Meine Peiniger wollten mich brechen und isolieren, alle Verbindungen zur Aussenwelt kappen. Doch die Urgent Action von Amnesty hat diese Isolation durchbrochen» Luiz Basílio Rossi

Amnesty International trauert um Luiz Basílio Rossi. Der brasilianische Gewerkschaftsaktivist und Geschichtsprofessor starb am 23. Januar 2023 im Alter von 83 Jahren in Brasília. Seine Geschichte wurde zu einem Meilenstein für Amnesty – denn tausende Solidaritätsbriefe aus aller Welt bewirkten seine Freilassung.

Im Jahr 1973 startete Amnesty International zum ersten Mal eine sogenannte Urgent Action – für Luiz Basílio Rossi:
Gemeinsam mit Kolleg*innen entwickelte die Amnesty-Mitarbeiterin Tracy Ulveit-Moe eine Idee, die als Urgent Action (Eilaktion) zu einer der wirksamsten Aktionsformen von Amnesty wurde: In tausenden Briefen aus der ganzen Welt wurde die brasilianische Militärregierung aufgefordert, Luiz Basílio Rossi freizulassen. Die erste Urgent Action war geboren.

Lesen Sie hier den Artikel im Gedenken an Luiz Basílio Rossi